Klimaneutralität Paketdienste „liefern“ auch in puncto Nachhaltigkeit

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Die Paketdienste entkoppeln ihre Emissionen vom Sendungswachstum: In Deutschland entstehen derzeit 22 Prozent weniger Emissionen pro Sendung bei gleichzeitig 35 Prozent mehr Sendungen. Eine Studie macht Hoffnung ...

Auf dem richtigen Kurs zur Klimaneutralität sieht sich der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) mitsamt seiner Mitglieder auch anhand einer aktuellen Studie.(Bild:  BPEX)
Auf dem richtigen Kurs zur Klimaneutralität sieht sich der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) mitsamt seiner Mitglieder auch anhand einer aktuellen Studie.
(Bild: BPEX)

Mehr Sendungen, geringere Gewichte und weniger Emissionen – der Kurs in Richtung Klimaneutralität stimmt. Trotz eines starken Wachstums bei den Sendungsmengen haben es hiesige Kurier-, Express- und Paketdienstleister („KEP’ler“) geschafft, die Emissionen je Sendung seit 2016 um 22 Prozent zu reduzieren. Das zeige die druckfrische Nachhaltigkeitsstudie 2025, die der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) heute veröffentlicht hat. Während das Sendungsvolumen seit 2016 um mehr als ein Drittel gestiegen ist, konnte der Transportaufwand je Sendung – gemessen in Fahrzeugkilometern – um ein Fünftel gesenkt werden. Ein zusätzlicher Hebel für diese Entwicklung: Das durchschnittliche Paketgewicht nimmt kontinuierlich ab und liegt derzeit bei 4,6 Kilogramm. Nur 2,5 bis 3,5 Prozent der Sendungen wiegen über 20 Kilogramm. Das senkt den Kraftstoffverbrauch und verbessert die CO2-Bilanz weiter. Der ökologische Fußabdruck einer einzelnen Sendung hat sich damit merklich verringert.

Die Innovationskraft der Paketdienste ist bemerkenswert. Schon 2030 können wir ein Drittel weniger Treibhausgasemissionen pro Sendung erreichen und die Klimaziele des Verkehrssektors erfüllen.

Marten Bosselmann, Vorsitzender des BPEX

Bis 2050 haben sich die BPEX-Mitgliedsunternehmen, wie es vom Verband aus heißt, zum Ziel gesetzt, klimaneutral zu wirtschaften. Die größten Einsparchancen für Treibhausgasemissionen liegen, wie es weißer heißt, im Hauptlauf sowie auf der ersten und letzten Meile. Dafür zeigen die Unternehmen eine hohe Innovations- und Investitionsbereitschaft und verfolgen individuelle Strategien. Auf der ersten und letzten Meile wurden bereits große Fortschritte erzielt. Mittlerweile wird fast jeder vierte Pakettransporter elektrisch betrieben – ein deutlicher Kontrast zum bundesweiten Durchschnitt, bei dem der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge unter drei Prozent liegt.

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