Veranstaltungs-Logistik Perfekt organisierte „Dakar-Logistik“ bei Volkswagen Motorsport

37,5 m³ Laderaum pro Service-Lkw, den Inhalt auf je 60 eng beschriebenen DIN-A4-Seiten in einer Ladeliste festgehalten, insgesamt 50 t Material „on tour“ — hinter der komplexen Logistik der Volkswagen-Mannschaft bei der Rallye Dakar 2011 steckte eine ausgeklügelte Organisation.

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Jedes Ersatzteil, jedes Werkzeug und jedes Verbrauchsmittel ist in den neun Service-Lkw so verstaut, dass es in Windeseile im Einsatz ist und so perfekt die Arbeitsabläufe der Mechaniker unterstützt.

Rallye-Reglement erlaubt keine Nachlieferung von Ersatzteilen

Die Logistik hinter den vier Race Touareg 3, hinter Carlos Sainz, Giniel de Villiers und Co — ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dabei war die Service-Crew von Volkswagen selbst permanent auf Achse: An 15 Rallye-Tagen bewältigen die 72 Teammitglieder — vom Mechaniker über den Ingenieur bis hin zum Motorsport-Direktor — mit insgesamt 20 Service-Fahrzeugen die knapp 7000 km lange Service-Route.

Nur an zwei Dakar-Tagen ruhte der Tross, an anderen standen durchschnittlich etwa 530 km Wegstrecke und in den Anden Passhöhen von bis zu 4748 m über Normalnull an — Strapazen sind Dakar-Alltag für die Service-Teams der Teilnehmer.

Jedes Rädchen muss in das andere greifen

„Wenn die Dakar einmal gestartet ist und unser Team durch Südamerika von Biwak zu Biwak fährt, muss jedes Rädchen in das andere greifen“, so Lutz Meyer, für die Logistik im Werksteam von Volkswagen zuständig. „Es gibt laut Reglement keine Möglichkeit, Ersatzteile nachzuliefern. Deswegen musste bereits vor der Verschiffung der Service-Lkw Ende November in Le Havre die komplette Logistik bis ins Detail stehen.“

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