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Modbus-Schnittstelle verbindet Real-Time-Communicator-Client mit der Maschinensteuerung
In einer anderen Anlage des Bielefelder Werks produziert Thyssen-Krupp drei verschiedene Lenkertypen, die in Pkw-Fahrwerke eingebaut werden. Bei der Herstellung werden unter anderem Gummibuchsen in die Lenker eingepresst. Anschließend werden die Lenker von Hand in Behälter mit hohem Fassungsvermögen gepackt. Die Aufgabe der SFC-Lösung liegt in diesem Fall darin, einerseits die Behälter mit der richtigen Anzahl von Lenkern zu bestücken und andererseits den Aufwand für die damit verbundenen Buchungsvorgänge zu minimieren.
In diesem Teil der Produktion ist der Real-Time-Communicator-Client über eine Modbus-Schnittstelle mit der Maschinensteuerung verbunden. So erhält der Client für jedes gefertigte Teil einen Produktionsimpuls und weiß dadurch, wie viele Teile eines bestimmten Typs gefertigt wurden. Ist die Sollmenge eines Behälters erreicht, stoppt der Real-Time-Communicator-Client über ein Signal den entsprechenden Fertigungsstrang innerhalb der Anlage. Im nächsten Schritt bucht die Software Behälter und Inhalt als Wareneingang inklusive der Bildung einer Lagereinheit in SAP ein.
Mit diesen Informationen wird ein Etikett generiert und auf einem Drucker direkt neben dem Behälter ausgegeben. Nach Anbringung des Etiketts wird der Behälter gegen einen leeren getauscht. Der Real-Time-Communicator-Client erkennt über die an das Modbus-Interface angeschlossenen Sensoren den Austausch des Behälters und gibt die Fertigung wieder frei.
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