Luftfahrt
Prozesse im Luftverkehr mit Quanten optimieren

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Die Quantentechnologie ist nur für wenige Menschen einfach zu verstehen. Jetzt sollen Quanten, also die kleinstmöglichen physikalischen Einheiten (beispielsweise Atome), sogar Prozesse im Luftverkehr optimieren. Dazu erhält Lufthansa Industry Solutions einen Auftrag der DLR-Quantencomputing-Initiative zur Unterstützung bei Forschungsprojekten.

Roll-in-Event einer Boeing 787 in Halle 7 von Lufthansa Technik in Frankfurt. Auch in den Luftverkehr soll zunehmend Quantencomputing Einzug halten.(Bild:  Oliver Roesler)
Roll-in-Event einer Boeing 787 in Halle 7 von Lufthansa Technik in Frankfurt. Auch in den Luftverkehr soll zunehmend Quantencomputing Einzug halten.
(Bild: Oliver Roesler)

Die UN haben 2025 zum „Internationalen Jahr der Quantentechnologie“ ausgerufen. Als Einsatzfeld für diese neue Technik hat man jetzt die komplexen Planungsprozesse im Lufverkehr auserkoren. Das geht vom Flugplan über die Einsatzplanung der Besatzung bis hin zur Planung der Flugroute. Die Lufthansa-Tochter Lufthansa Industry Solutions (LHIND) aus Norderstedt, ein Dienstleister für IT-Beratung und Systemintegration, unterstützt ihre Kunden bei ihrer digitalen Transformation. In den kommenden zwei Jahren wird LHIND gemeinsam mit verschiedenen Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforschen, wie Quantencomputer die Fluggesellschaften bei der strategischen und taktischen Planung auf ein neues Niveau bringen können.

Ressourcen effizient nutzen

Eine wichtige Rolle wird dabei Dr. Joseph Doetsch spielen, er ist Quantum Computing Lead bei der Lufthansa-Tochter. Laut Doetsch ist eine effiziente Ressourcennutzung für den wirtschaftlichen Erfolg einer Airline elementar. „Das gilt sowohl für langfristige Überlegungen wie die Aufstellung des Jahresflugplans wie auch für Herausforderungen im operativen Alltag, wenn etwa Flugrouten aufgrund von Luftraumsperrungen oder Unwettern spontan verändert werden müssen oder ein Crewmitglied krankheitsbedingt kurzfristig ausfällt“, so der Quantencomputingexperte.

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