Trans Eurasia Express Regelverkehr nach China vor dem Start
Der Transport- und Logistikdienstleister der Deutschen Bahn, DB Schenker, will nach den Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr im Februar 2009 fahrplanmäßige Güterzüge nach China anbieten. Unter dem Projektnamen „Trans Eurasia Express“ sollen zunächst wöchentlich jeweils zwei Containerzüge verkehren, die die Volksrepublik in unter 20 Tagen mit Deutschland verbinden werden.
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„Unser langer Atem bei der Verfolgung dieses Projekts zahlt sich jetzt aus. Dank unserer Kooperation mit fünf weiteren Eisenbahnen, darunter der russischen und der chinesischen Bahn, können wir unseren Kunden eine attraktive und verlässliche neue Handelsroute zwischen den Märkten in China und Mitteleuropa eröffnen“, erklärte DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn anlässlich der Ankunft des ersten Trans Eurasia Express in Hamburg im Oktober. Der erste Zug dieser Art war ein im Auftrag von Fujitsu Siemens Computers beladener Containerzug aus Xiangtang, der nach nur 17 Tagen Fahrt über die rund 10000 km lange Strecke wohlbehalten am Bestimmungsort angekommen war.
Industrie zeigt Interesse am China-Verkehr
Die Containerzüge sollen über die eurasische Landbrücke Shanghai und Peking jeweils mit Hamburg, Nürnberg beziehungsweise Duisburg in einem wöchentlichen Regelverkehr verbinden. Interesse für das neue Angebot, so das Unternehmen, bekundeten Firmen aus dem Automobilbereich, aus der Chemieindustrie, der Haushaltsgerätetechnik, aus dem Maschinenbau und der Papierindustrie.
„Mit Einführung des Regelfahrplans und festen Abfahrtszeiten wollen wir mit diesem neuen Verbindungsstück in unserem globalen Netzwerk eine neue Qualität im transkontinentalen Warenaustausch bieten. Zugleich stärken wir unsere Technologieführerschaft auf internationaler Ebene“, sagte Dr. Norbert Bensel, Chef von DB Schenker und im Vorstand der DB Mobility Logistics AG für das Ressort Transport und Logistik verantwortlich, nach der Ankunft des ersten Trans Eurasia Express.
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