RFID RFID trifft Sprache
Pick-by-Voice-Lösungen in der Kommissioniertechnik sind längst nichts Neues mehr. Die von Vocollect jetzt auf den Markt gebrachte Kombination aus Sprach- und Radio-Frequency-Identification- (RFID-) Technik direkt am Körper des Kommissionierers allerdings hat das Potenzial, den Kommissioniervorgang im Lager noch einmal deutlich schneller und sicherer zu gestalten.
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Vocollect Inc., weltweit führend in der Kommissioniertechnik durch Sprachsignale (Pick by Voice), bringt einen RFID-Reader auf den Markt. Die neue Lösung, die als Zubehör zu den unternehmenseigenen Sprachcomputern der Talkman-T5-Serie angeboten wird, ermöglicht es erstmals, die Vorteile sprachgestützter Arbeit mit denen funkbasierter Datenerfassung zu verbinden.
RFID entlastet Kommissionierer
Verwenden die Kommissionierer diese RFID-Leseeinheit, entfallen die für sie störenden Arbeitsschritte zur Identifikation von Produkten, Behältern, Paletten oder Orten. Die Logistik-Mitarbeiter können so noch schneller und fehlerfreier Artikel zusammenstellen. Darüber hinaus ergeben sich neue Möglichkeiten für das Lagerverwaltungssystem bezüglich der Transparenz von Daten und Produktbewegungen.
Der neue Vocollect-RFID-Reader wird, genauso wie der Sprachcomputer Talkman T5, direkt am Körper getragen. Er erkennt Ultra-Hochfrequenz- (UHF-) Transponder, die dem in der Logistik weltweit am weitesten verbreiteten Standard „EPC Gen 2“ (Electronic Product Code Generation 2) entsprechen. Die Reichweite, innerhalb derer Tags (Smart Labels oder Funketiketten) ausgelesen werden können, beträgt etwa 50 cm.
Die ausgelesenen Daten werden über ein Kabel an den Talkman und von dort per Funk in Echtzeit an den Hostrechner übertragen. Über die Kabelverbindung wird das Lesegerät auch mit Strom versorgt. Wie alle Hardware von Vocollect ist auch der RFID-Reader besonders leicht, robust und temperaturbeständig.
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