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Zunächst nutzte Constantia ein anderes Fabrikat, aber es stellte sich heraus, dass die Bedienung, speziell die Programmierung der Ladekennlinien, zu kompliziert war. So wurden durch Fehlbedienung auch Schäden angerichtet. Im Jahre 2001 wurden die ersten Fronius-Geräte mit der sogenannten „Active Inverter Technology“ getestet, die Constantia überzeugten.
Die Batterielebensdauer zählt
Es waren insbesondere die kompakte und damit platzsparende Bauform und die einfache Programmierung der optimalen Ladekennlinien über das integrierte Display, die nach Ansicht von Constantia Teich für Fronius sprachen. Die Batterien erreichen jetzt im harten Einsatz eine Lebensdauer von sechs bis sieben Jahren und im leichteren Einsatz auch deutlich mehr.
Das Energiesparen mit den Fronius-Ladegeräten von bis zu 30% ist zwar ein wichtiges Kriterium, steht bei dem Verpackungsspezialisten aber nicht an erster Stelle der Argumente, denn Constantia hat insgesamt einen hohen Energieverbrauch, sodass die Stromkosten vergleichsweise günstig sind. Da spielt die Energie- und Kostenersparnis beim Laden der Batterien eine untergeordnete Rolle.
Höherer Preis für Batterie-Ladegeräte macht sich bezahlt
Es sei vor allem die deutlich höhere Lebensdauer der Batterien, die durch die „Active Inverter Technology“ des österreichischen Ladegeräteherstellers Fronius eine entscheidende Ersparnis bringt. Denn durch die Konstanz von Ladestrom und Ladespannung erreicht man eine optimierte und schonende Ladung und verlängert so die Lebensdauer der Batterie.
Und wie steht es mit dem etwas höheren Preis für die Fronius-Geräte im Vergleich zu herkömmlicher 50-Hertz-Trafotechnik und Hochfrequenz-Ladegeräten? Der Mehrpreis für das Fronius Ladegerät ist, wenn man diese Kosten ins Verhältnis zu den Gesamtkosten für Stapler samt Batterie setzt und noch die längere Batterielebensdauer einrechnet, laut Projektmanager Franz Schmied nicht das große Thema.
Dezentrale Batterieladestationen
In den Werkhallen der Constantia Teich GmbH gibt es keine zentrale Batterieladestation. Die Stationen sind dezentral angeordnet. Diese Bereiche mit je fünf bis zehn Ladegeräten werden bei Bedarf von den Fahrzeugen aus der Umgebung angefahren.
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