Schwerlastverkehr Shell startet integriertes Ladenetz für E-Lkw in Europa

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das britische Mineralölunternehmen Shell mit Deutschland-Zentrale in Hamburg hat den Aufbau eines europaweiten, integrierten Ladenetzwerks für batterieelektrisch angetriebene Lastkraftwagen angekündigt.

Das im Aufbau befindliche integrierte Shell-Ladenetz unterstützt Flottenbetreiber durch zuverlässigen Zugang und trägt dazu bei, die Gesamtbetriebskosten für batterieelektrische Lkw zu senken.(Bild:  Florian Sonntag)
Das im Aufbau befindliche integrierte Shell-Ladenetz unterstützt Flottenbetreiber durch zuverlässigen Zugang und trägt dazu bei, die Gesamtbetriebskosten für batterieelektrische Lkw zu senken.
(Bild: Florian Sonntag)

Mit seinem kürzlich angekündigten Ladenetzwerks will Shell die Elektrifizierung von Schwerlastflotten erleichtern und die Gesamtbetriebskosten für Elektro-Lkw um bis zu 25 Prozent senken, wobei diese Prozentangabe zur Reduktion der Total Cost of Ownership (TCO) auf Modellrechnungen des Unternehmens basiert, wie es heißt. Die tatsächlichen Einsparungen hingen natürlich stark vom jeweiligen Anwendungsfall ab – insbesondere von Faktoren wie den Energiepreisen und den Infrastrukturkosten, der Fahrzeugauslastung sowie geografischen Gegebenheiten. Das Shell-Netzwerk wird öffentliche Schnellladepunkte entlang von Autobahnen mit halböffentlichen und privaten Depot-Ladestationen verbinden und richtet sich, wie es weiter heißt, gezielt an Flottenbetreiber.

Unser integriertes Ladenetz unterstützt Flottenbetreiber durch zuverlässigen Zugang und trägt dazu bei, die Gesamtbetriebskosten für batterieelektrische Lkw zu senken.

Conrad Mummert, Leiter von SBRS

Technisch umgesetzt wird das Ganze von der Shell-Tochter SBRS (Shell Business Recharge Solutions), die Ladehardware, Softwareintegration und Energiesystemunterstützung liefert. Ein aktuelles Beispiel ist die Zusammenarbeit mit dem Duisburger Logistiker Contargo, für den SBRS ein umfassendes privates Depot-Ladenetz aufbaut. Contargo plane bis Ende des Jahres den Betrieb von 90 E-Lkw und 90 Ladepunkten.

Die Shell Card schwebt über allem

Das sogenannte „integrierte Ladenetz für Schwerlastflotten“ umfasst Ladepunkte der Marke Shell Recharge, Roaming-Partnerstandorte, halböffentliche Depot-Ladeplätze mit kontrolliertem Zugang sowie private Ladepunkte, die für Dritte geöffnet werden können. Diese Vernetzung soll Infrastrukturlücken schließen, Investitionskosten senken und die Auslastung bestehender Anlagen verbessern, wie es aus Hamburg heißt. Auch Flotten ohne eigene Depots könnten über das Netzwerk elektrifiziert werden.

Zentraler Bestandteil des Angebots ist die hybride Shell Card, die alle Elemente des integrierten Ladenetzes miteinander verbindet. Sie ermöglicht Flottenbetreibern den Zugang zum gesamten Shell-Ladenetzwerk und sorgt für ein einheitliches Ladeerlebnis – inklusive vereinfachter Abrechnung und transparenter Datenanalysen.

(ID:50537466)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung