Automatische Kleinteilelager

„Shuttlen“ ist in

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Hohe Durchsätze mit dem „Lager-Beißer“ im automatischen Kleinteilelager

Die Leistungen ihres neues Shuttle-Systems mit dem griffigen Namen „Store-Biter“ präsentierte Gebhardt Fördertechnik auf der Logimat in einer 10 m langen und 2 m hohen einfachtiefen Regalzeile im automatischen Kleinteilelager. Der per berührungsloser Energieübertragung mit Strom versorgte, für Behälter bis zu 50 kg ausgelegte und auch für doppelttiefe automatische-Kleinteilelager-Mimik ausgelegte Store-Biter 300 ist mit einer Hubeinrichtung sowie einem Multigreifer mit neuester Teleskop-Technologie ausgestattet. Er hebt mit 1 m/s, fährt 4 m/s schnell und leistet einen Durchsatz von 125 Behältern, Kartons oder Tablaren pro Stunde.

Da mehrere Store-Biter übereinander eingesetzt werden können, erhöht sich der Durchsatz entsprechend: So leistet ein System mit beispielsweise vier Shuttles übereinander bei 20 m Regallänge 500 Ein- und Auslagerungen pro Stunde.

Ein neuartiges, dem Shuttle-Prinzip folgendes System präsentierten Heinrich Amminger und Martin Trummer, die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der 2005 gegründeten Ylog GmbH im österreichischen Dobl bei Graz. Das innovative ISC (Intelligent Stacking Center) setzt AIV (Autonomous Intelligent Vehicles) und somit als Shuttles fungierende FTF (flurfreie Transportfahrzeuge) für die Behälter-Logistik eines automatischen Kleinteilelagers ein. Wie die beiden Geschäftsführer betonen, ist „dieses Lagersystem zur Zeit das dichteste System, das der Markt zur Verfügung stellt“.

Neue Shuttles bieten um 90° schwenkbare Transporträder

Die AIV-Shuttles können durch ihre um 90° schwenkbaren Transporträder in einem rechtwinkligen Fahrwegraster agieren. In der Basis-Variante dieses fahrerlosen Transportsystems befördern zwei Hublifte und 14 AIV-Shuttles über individuell installierbare Transportstrecken 1000 bis zu 40 kg schwere Behälter pro Stunde; kleine und große Behälter mit bis zu 595 mm × 395 mm Grundfläche und 120 bis 420 mm Höhe lassen sich kombinierbar einsetzen.

Die Vorteile des ISC-Systems, mit dem sich bis zu 1000 Picks pro Mitarbeiter-Stunde realisieren lassen, liegen „in seiner Flexibilität, Zuverlässigkeit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit“. So liegt die Energie-Ersparnis bei 90%, denn ein AIV benötigt nur 100 W, ein Regalbediengerät hingegen 20 kW. Hinzu kommen eine Ausfallsicherheit von 99,6%.

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