Logistik-Software

Software für coole Kühlketten-Überwachung

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Doch die Branche beginnt umzudenken. Unter dem Druck, weiter Kosten zu reduzieren, ist die Optimierung der IT eine attraktive Möglichkeit. Zudem steigt die Nachfrage nach Convenience- und Tiefkühlprodukten und damit das Auftragsvolumen.

ERP-Software ermöglicht mehr als nur Rückverfolgbarkeit

Wer wollte da noch mit Medienbrüchen in der IT arbeiten, die eine Rückverfolgbarkeit behindern? Zumal sich mit einer ERP-Software auch der Datenaustausch mit den Lieferanten und den Händlern verbessern lässt.

EDI-fähig sind die meisten Branchenlösungen ohnehin; manche wie Foodsprint der Cormeta AG beispielsweise werden bereits RFID-fähig gemacht (Radio Frequency Identification). Wann diese Technik sich als Standard durchsetzt, ist offen; dass sie es tun wird, ist gewiss.

ERP-Branchensoftware bietet viele Vorteile

Branchensoftware besitzt also viele Vorzüge, auch für die Kostenträgerrechnung. Ohne viel Aufwand lassen sich die Herstellkosten eines Fertigprodukts lieferantenbezogen für jede beliebige Notierung ermitteln. Sowohl die fixen Bearbeitungs- und Rohstoffkosten als auch die tagesaktuellen Notierungen des Weltmarktes sind im System hinterlegt.

Die volatilen Rohstoffpreise können per Virtual Private Network (VPN) eingespielt werden. Wenn beispielsweise ein Kakaoartikel zu einer bestimmten Basisnotierung und anschließend zu einer höheren oder niedrigeren Notierung kalkuliert wird, errechnet die Software in Sekundenschnelle die neuen Kosten und die sich daraus ergebende Differenz.

Dahinter steht ein automatischer Workflow, sodass nicht immer die komplette Kalkulation neu gestartet werden muss. Die systemgesteuerte Kalkulation selbst erfolgt derart, dass der gesamte Kostenblock auf einen Blick ersichtlich ist.

Holger Behrens ist Vorstand bei der Cormeta AG in 76275 Ettlingen.

(ID:343452)