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Fördersysteme

Sortiersysteme arbeiten schnell, sanft und klug

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Dort werden die Verpackungseinheiten per Transportband der automatischen Kartonierung zugeführt. Packroboter fassen per Sauggreifer die Produktbeutel, legen sie in die angedienten Kartons, die nach dem Verschließen durch einen weiteren Roboter nach vorgegebenem Packmuster auf Europaletten platziert werden. Die fertig beladenen Paletten werden anschließend von im permanenten Shuttlebetrieb direkt unter der Förderanlage operierenden fahrerlosen Transportsystemen (FTS) in das Hochregallager transportiert, wo sie für den Versandabruf bereit gehalten werden.

Fördertechnik komplett automatisiert

Diese Prozesskette läuft automatisch ab, gesteuert wird die Transnorm-Anlage per S7, an die auch die S-Elevatoren angebunden sind. Wie Dipl.-Ing. Uwe Ehlers, bei Transnorm Vertriebsleiter im Geschäftsbereich Systeme und als Projektleiter für die Planung und Realisierung der beiden neuen Linien verantwortlich, erläutert, wird „die Anlage mit einer durchschnittlichen Stundenleistung von 1000 Einheiten betrieben, wobei diese Leistung auch beim Kreuzen oder Zusammenführen beider Linien nicht eingeschränkt wird“.

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Die nachgeschalteten Verpackungslinien können über beide Förderlinien angefahren werden, „was die Konstruktion und Installierung einer Kreuzung der Linien in rund 4 m Höhe unter der Hallendecke erforderte“. Die möglichen Kreuzungen bieten die für den Dreischichtbetrieb erforderliche Sicherheit und Redundanz, denn mit der Linienkreuzung der Fördertechnik kann per Mausklick auf eine andere Packanlage gewechselt werden. Und da unterschiedliche Infusionssets mit 1,8 oder 1, 5 m Schlauchlänge produziert werden, können die Förderstrecken über den „Leerfahrmodus“ für neue Produkte freigegeben werden, sobald die vorherigen Chargen die Linien durchlaufen haben.

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