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Starker Verschleiß der Transportfahrzeuge ist vorprogrammiert, denn weite Teile des Bodens sind mit feinem Staub aus der Schamotteproduktion überzogen. Die Partikel werden angesaugt und begrenzen die Lebensdauer der beweglichen Teile, von den Motoren bis hin zur Hydraulik. Hinzu kommt, dass die schwer beladenen Logistikfahrzeuge über Schienen und Schwellen der früher betriebenen Werksbahn fahren.
Stapler-Instandhaltung äußerst wichtig
„Unter diesen Bedingungen ist die Verfügbarkeit und damit die Instandhaltung der Geräte für uns von höchster Bedeutung“, erklärt Wieschermann und setzt hinzu: „Wir haben kein Interesse an den Fahrzeugen, sondern an den benötigten internen Transportleistungen.“
Damit hat eine leistungsfähige Intralogistik als Voraussetzungen die Wahl des Anbieters und die Gestaltung des Full-Service-Vertrages. Der Ausschluss des Reparaturrisikos und die geringe Kapitalbindung sind aus Sicht von Dr. C. Otto vorteilhaft, doch liegt der Schwerpunkt bei der Verfügbarkeit.
Einsatzbedingungen bieten Kalkulationsgrundlage für Full-Service-Vertrag
Wie der Einkäufer erklärt, war dies zu berücksichtigen: „Eine Beschreibung der Einsatzbedingungen gibt dem Anbieter die Grundlage, den erhöhten Verschleiß und Wartungsaufwand mit einzukalkulieren. Zusätzlich können Vereinbarungen zum regelmäßigen oder rechtzeitigen Austausch von Verschleißteilen vorgesehen werden, wie etwa bestimmte Verfügbarkeitsgrade, die nicht zu unterschreiten sind.“
Darüber hinaus sei es empfehlenswert, unklare Regelungen zu vermeiden: „Es sollte auf leistungsfähige Servicestrukturen geachtet werden, indem man mehrere Vertragspartner ausschließt oder einen Direktvertrieb beziehungsweise den Service durch den Hersteller ausdrücklich vereinbart.“
Vorstellungen von Full Service vor dem Vertragsabschluss klären
Neben einer eindeutigen Vertragskonstellation empfiehlt Dr. C. Otto, die beiderseitigen Vorstellungen hinsichtlich „Full Service“ möglichst weitgehend zu klären. Dies betrifft auch die technische Umsetzung und die damit verbundenen Fragen, von der Ersatzteilversorgung bis hin zur Erreichbarkeit von Technikern.
Außerdem sei es vorteilhaft, wenn ein Servicemitarbeiter das Unternehmen und die Gegebenheiten kennt. Dazu gibt der Leiter der Instandhaltung im Bochumer Werk, Heinz-Ulrich Middrup, ein Beispiel: „Für uns ist es wichtig, dem Verschleiß unterworfene Teile auszutauschen, bevor ein größerer Schaden entsteht. Beispielsweise genügt es, rechtzeitig Dichtungen zu wechseln, bevor ein Hydraulikzylinder versagt und das Fahrzeug ausfällt.“
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