Cloudanwendung Stichprobeninventur in Rekordzeit

Quelle: Pressemitteilung Remira Group GmbH 2 min Lesedauer

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Die Fischerwerke GmbH & Co. KG hat im Bereich Inventur ein Technologie-Upgrade durchgeführt. Künftig kommt die Cloudlösung von Remira für die Stichprobeninventur zum Einsatz. So soll der gesamte Prozess weiter vereinfacht und der Digitalisierungsgrad erhöht werden.

Die Stichprobeninventur dauert bei Fischer mittlerweile nur noch einen halben Tag.(Bild:  Fischerwerke GmbH & Co. KG)
Die Stichprobeninventur dauert bei Fischer mittlerweile nur noch einen halben Tag.
(Bild: Fischerwerke GmbH & Co. KG)

Anstelle der bisherigen On-Premise-Software wird Fischer künftig die Cloudlösung von Remira für Stichprobeninventur nutzen. Die Fischerwerke GmbH & Co. KG vertreibt in rund 120 Ländern weltweit seine Produkte, mit einem vielfältigen Sortiment. Ein Großteil der Artikel besteht aus Kleinteilen, wodurch Inventuren aufwändig und zeitintensiv sind. Denn: allein das Halbfertigteillager für die Produktionsversorgung umfasst rund 5.500 Positionen. Um diesen Prozess zu vereinfachen, nutzt das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Waldachtal seit über 25 Jahren das Vereinfachungsverfahren der Stichprobeninventur. Fischer wird dabei von Remira unterstützt. Um den Prozess weiter zu optimieren und die Effizienz zu erhöhen, hat sich Fischer im vergangenen Jahr für den Schritt in die Cloud und den Umstieg auf die SaaS-Lösung von Remira entschieden.

Deutlicher Effizienzfortschritt

Mit 50 operativen Gesellschaften vertreibt Fischer sein vielfältiges Sortiment in rund 120 Ländern weltweit. Die Produkte reichen von mechanischen und chemischen Befestigungssystemen bis hin zu Speziallösungen für komplexe bauliche und technische Anforderungen.(Bild:  Fischerwerke GmbH & Co. KG)
Mit 50 operativen Gesellschaften vertreibt Fischer sein vielfältiges Sortiment in rund 120 Ländern weltweit. Die Produkte reichen von mechanischen und chemischen Befestigungssystemen bis hin zu Speziallösungen für komplexe bauliche und technische Anforderungen.
(Bild: Fischerwerke GmbH & Co. KG)

Die cloudbasierte Software kommt bei Fischer bereits in zwei Lagern – einem Halbfertigteillager für die Produktionsversorgung sowie einem Versandlager – zum Einsatz und hat dort im vergangenen Jahr erste Inventuren erfolgreich unterstützt. Durch das Stichprobenverfahren ist der Aufwand enorm gesunken, sodass statt der rund 5.500 Positionen im Halbfertigteillager lediglich 250 Stichproben zu zählen sind. Das entspricht einer Einsparung von 95 Prozent des Zählaufwands. Durch die Cloud-Lösung profitiert das Unternehmen nun von weiteren Zeit- und Effizienzvorteilen, da auch der manuelle Aufwand verringert wurde. „Mit dem Umstieg auf die Cloud-Software haben wir die Chance genutzt, die Inventur mit einer intuitiven Anwendung ohne technische Hürden weiter zu optimieren und die Arbeitsabläufe spürbar zu vereinfachen”, berichtet Alexander Kopf, Digital ERP & Logistics bei Fischer: Es seien nun noch fünf bis zehn Personen mit der Inventur beschäftigt und nach spätestens einem halben Tag fertig.

Das Tool ist an das eingesetzte ERP-System des Unternehmens angebunden und wird mit den erforderlichen Daten, einschließlich der Soll-Bestände, versorgt. Auf dieser Basis erstellt die Software automatisch eine Liste der zu zählenden Stichproben im CSV-Format, die anschließend als Grundlage für die Zählung dient. Die eigentliche Inventur erfolgt dann vollständig über die Inventursoftware in der Cloud. Dabei leitet die Lösung die User sukzessive durch den Prozess und wertet die eingepflegten Daten automatisch aus. Abschließend wird der ermittelte Ist-Bestand an das ERP-System übertragen.

Die Software kann zudem den Sequenzialtest mit dem Hochrechnungsverfahren kombinieren, wobei Fischer ausschließlich das Hochrechenverfahren nutzt.

Nächste Schritte im Blick

Fischer befindet sich mittlerweile im Gespräch mit Remira, um die cloudbasierte Inventuroptimierungs-Software in anderen Bereichen zu nutzen, wie eine Zähl-App im Teilelager, mit der sich die notwendigen Positionen einfach und präzise mit dem Smartphone und Tablet erfassen lassen. Auch darüber hinaus steht eine Ausweitung des Software-Einsatzes auf der Agenda. „Wir planen, die Cloud-Lösung von Remira auch an weiteren Standorten zu implementieren, um die Effizienz weiter zu steigern“, wie Kopf berichtet.

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