Intralogistik Swisslog erhält Auftrag zur Lagerautomatisierung von Bartels-Langness

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Der inhabergeführte Lebensmittelgroß- und -einzelhändler Bartels-Langness (Bela) aus Kiel hat Swisslog mit einem 13,9-Millionen-Euro-Projekt im schleswig-holsteinischen Neumünster beauftragt. Das Projekt umfasst sämtliche bautechnischen und intralogistischen Arbeiten am Standort.

Erstmals in seiner über 130-jährigen Geschichte setzt das Kieler Unternehmen Bartels-Langness auf Intralogistik-Automatisierung. Nutznießer und Auftragnehmer ist Swisslog.(Bild:  Swisslog)
Erstmals in seiner über 130-jährigen Geschichte setzt das Kieler Unternehmen Bartels-Langness auf Intralogistik-Automatisierung. Nutznießer und Auftragnehmer ist Swisslog.
(Bild: Swisslog)

Bartels-Langness, zu dem unter anderem auch 90 Famila-Warenhäuser, 35 Markant-Supermärkte und 1.500 belieferte selbstständige Einzelhändler und Tankstellen gehören, wollte die Warenverfügbarkeit in seinem Netz erhöhen und damit den Service verbessern. Das erste Automatisierungsprojekt in der über 130-jährigen Firmengeschichte hat man jetzt in die Hände der Kuka-Tochter Swisslog gegeben. Wie zu erfahren war, wird das Hochregallager in der bereits bestehenden Logistikanlage der Bela in Neumünster angeseidelt. Dort soll es über mehr als 11.100 Stellplätze verfügen, die Swisslog mit seiner Technik ausrüsten wird: drei Vectura-Schwerlast-Regalbediengeräte (RBG) für einen Doppelpalettenumschlag mit 33 Metern Arbeitshöhe und das 228 Meter lange Palettenfördersystem „ProMove“.

Wir fühlen uns geehrt, als strategischer Partner der Bela für ihr erstes Automatisierungsprojekt ausgewählt worden zu sein.

Christopher Herweg, Head of Sales für Swisslog Central Europe

Diese beeindruckenden Ausmaße bringen es auf eine Gesamtleistung der Anlage von 200 Palettenbewegungen pro Stunde. Das energieeffiziente Paletten-RBG Vectura wurde nach Angaben von Swisslog bereits in über 2.000 Kundenprojekten eingesetzt. Das neue Hochregallager und das Palettenfördersystem werden von der Swisslog-„SynQ“-Software gesteuert. Dabei handelt es sich um ein Materialfluss-Steuerungssystem mit dazugehörigen Subsystem-Steuerungen. Alle Arbeiten im System sind vollautomatisiert, sodass ein manueller Eingriff im Regelbetrieb nicht erforderlich ist, wie es heißt.

Mit Leidernschaft und Professionalität

Neben seiner Kompetenz in den Bereichen Bau und Software ist sich Herweg sicher, dass Swisslog bei Bela auch seine jahrzehntelange Erfahrung im Lebensmitteleinzelhandel einbringen kann. Bela-Geschäftsführer Volker Bluhm nennt als einen der Hauptgründe, warum sich sein Unternehmen für Swisslog entschieden hat, die Leidenschaft und Professionalität des gesamten Teams des Intralogistikexperten. „Aus meiner Sicht ist das ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Umsetzung unseres Projektes. Wir wollen Partner, die sich für uns begeistern! Darüber hinaus hat Swisslog eine hervorragende Reputation und jahrzehntelange Erfahrung als Generalunternehmer für Bau und Logistik“, so Bluhm abschließend. (bm)

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