Storopack Thermobox kommt in die Klimakammer

Die für die Entwicklung neuer Thermoboxen nötigen Tests der Isolierleistung kann Storopack jetzt vor Ort in Metzingen durchführen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen die Ausrüstung im Technikum um eine Klimakammer erweitert.

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Der Kundenvorteil liegt darin, dass die Arbeit an der von ihm beauftragten Verpackung nicht durch unnötige Wartezeiten verzögert wird. Auf Änderungen im Anforderungsprofil kann flexibel reagiert werden. Weil es keine externen Dienstleister gibt, ist der besondere Schutz gewährleistet, den Projekte mit Geheimhaltung benötigen.

Genügend Fläche für eine Industriepalette

Die Klimakammer simuliert die sich verändernden thermischen Umweltbedingungen beim Transport. Vom Lkw aufs Rollfeld und dann im Frachtraum des Flugzeugs bis zum Bestimmungsort: Die Thermobox muss auf dem gesamten Weg ihren Inhalt im gewünschten Temperaturspektrum halten. In der Klimakammer kann von —25 °C bis 50 °C getestet werden. Mit einer Grundfläche von 2,5 m² und 2,75 m Höhe kann sie eine Industriepalette bequem umfassen.

Für die Tests werden mehrere Datenlogger in der Verpackung verteilt, die Temperaturkurven aufzeichnen. Die Ergebnisse werden für konstruktive Verbesserungen genutzt und dienen als Grundlage für abschließende Qualitätsdokumente und Validierungsprozesse.

Mehrzahl der Kunden aus der Pharmaindustrie

Storopack reagiert mit dieser Investition nach eigenen Angaben auf den aktuellen Markttrend. 90% der Anfragen für Hochleistungs-Thermoboxen kommen laut Melanie Kern vom Team der Unternehmenssparte Molding aus dem Pharmabereich. „Dass wir diesen Kunden sichere und praktische Verpackungen bieten, ist selbstverständlich. Aber was als Forderung an uns auch immer mehr eine Rolle spielt, sind kurze Time-to-Market-Szenarien.“

Flexibilität bei kurzfristigen Änderungen

„Anders ausgedrückt: Am Ende muss es schnell gehen. Gleichzeitig kann es zu Änderungen in letzter Minute kommen, weil die Firmen sehr flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren müssen. Mit der eigenen Klimakammer können wir unseren Service in dieser Hinsicht weiter verbessern.“

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