World of Material Handling
Trend zum E-Stapler ist unaufhaltsam

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 4 min Lesedauer

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Ende Juni, kurz nach der Stuttgarter Logimat, hatte Europas größter Staplerbauer – Linde Material Handling – endlich wieder Gelegenheit, auf der „World of Material Handling“ (WoMH) in Mannheim seine ganze Leistungsfähigkeit zu demonstrieren. Wir waren Gast der Hausmesse ...

Bevor sich die Kunden und Interessenten der neuen 12XX-Baureihe mit ihr „aufs freie Feld“ des Mannheimer Maimarktgeländes begeben, nutzen viele die Chance, erst einmal am Simulator zu üben.(Bild:  Maienschein)
Bevor sich die Kunden und Interessenten der neuen 12XX-Baureihe mit ihr „aufs freie Feld“ des Mannheimer Maimarktgeländes begeben, nutzen viele die Chance, erst einmal am Simulator zu üben.
(Bild: Maienschein)

Am Ende, als sich der Tross deutschsprachiger Journalisten auf den Nachhauseweg von der WoMH machte, gab's eine Trinkflasche ohne Füllung. In den anderthalb zurückliegenden Tagen bekamen jene jede Menge Neues von Linde Material Handling zu sehen und zu hören und die Flasche spielt dabei eine bedeutende Rolle. Die Aschaffenburger hatten sich nämlich ein Konzept ausgedacht, wie sich anhand einer Trinkflasche ihre intralogistischen Lösungen entlang der gesamten logistischen Kette darstellen lassen.

Ende 2019 hatte man seine neue Baureihe 12XX noch der internen Organisation vorstellen können, aber die breite Öffentlichkeit konnte man anhand der Covid-19-bedingten Absage der Logimat im Frühjahr 2020 nicht mehr erreichen. „Tatsächlich war es das erste Mal auf der Logimat dieses Jahres, dass wir unsere neuen Fahrzeuge der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Hier bilden sie den Schwerpunkt in unserem Outdoor-Bereich“, konnte Stefan Prokosch fröhlich verkünden, Senior Vice President Brand Management bei den Aschaffenburgern. Er zeigt sich überrascht davon, wie positiv die neue Lenkung der Geräte an den ersten beiden Tagen der Veranstaltung angenommen wird. Und auch davon, wie stark das Angebot genutzt wird, mit den Fahrzeugen erst einmal auf dem Simulator zu üben, bevor sich die Interessenten dann draußen aufs freie Feld trauen. In Summe sieht Prokosch ein sehr positives Feedback. Er ist seit 2015 Programmmanager und hat in der zurückliegenden Zeit viele Kundeninterviews geführt, um zu verstehen, was die Kunden wirklich brauchen. „Auf Basis dieser Antworten haben wir dann unser Lastenheft geschrieben und das Fahrzeug konsequent danach ausgerichtet“, so Prokosch.