Logistik-Software Werkzeugbauer integriert Paketdienstleister ins SAP

Redakteur: Claudia Otto

Die Rothenberger Werkzeuge GmbH hat die Salt Solutions GmbH, Würzburg, mit der Anbindung der Versandabwicklung an SAP beauftragt. Zum Einsatz kommt der KEP-Monitor von Salt, mit dem Aufträge für Paket- und Expressdienste direkt über SAP gesteuert werden können.

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Rothenberger versorgt seine nationalen und internationalen Kunden von der Firmenzentrale in Kelkheim aus mit Maschinen, Werkzeugen und Ersatzteilen. Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge weltweit führend bei Premium-Rohrwerkzeugen und Maschinen in der Sanitär-, Heizungs-, Klima-, Kälte-, Gas- und Umwelttechnik. Täglich verlassen 450 Pakete und fast 100 Vollpaletten das Lager. Rothenberger nutzt für die pünktliche Auslieferung vier KEP-Dienstleister und drei Spediteure.

Das alte System zur Übertragung der Lieferdaten, zum Ausdruck der Lieferscheine und Label sowie zur Übertragung der Auftragsdaten an die Dienstleister war jedoch veraltet und wurde nicht mehr gewartet. Da beim Werkzeugbauer SAP als ERP-System im Einsatz ist, entschied sich Rothenberger für die KEP-Lösung von Salt.

Separate KEP-Subsysteme und externe Tools überflüssig

Der KEP-Monitor kommuniziert laut Salt ohne Schnittstellen mit dem SAP-Modul SD, arbeitet aber auch reibungslos mit SAP EWM, LES, WM oder TM zusammen. Separate KEP-Subsysteme und externe Tools zur Transportabwicklung werden nicht mehr benötigt. Der gesamte Prozess, vom einfachen Upload der aktuellen Routingdaten bis hin zur Sendungsverfolgung, wird durchgehend im SAP abgebildet.

Ergonomie im Versand

Die Anbindung aller KEP-Dienstleister erfolgt über ein einziges SAP-Add-On und erlaubt ein komfortables Konditionsmanagement, wie es heißt. Vordefinierte Schnittstellen, Labels und Frachtdokumente vereinfachen die Aufnahme weiterer KEP-Dienstleister inklusive Zertifizierung der Etiketten. Paketwaagen und Drucker können einfach ins System integriert werden.

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