Digitaler Zwilling im Lager

WES und induktives Laden machen Lager-Workflows effizienter

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Wer AMR nutzt, arbeitet im Lager noch effizienter

Außer der Einbindung manueller Fahrzeuge bietet Identpro auch die Integration von autonomen kollaborativen Transportrobotern in das WES an. Erstmals werde so eine Routenoptimierung für bemannte und unbemannte Fahrzeuge in einer Software möglich, was weitere Vorteile bringe. Aktuell sind AMR aber noch nicht in der Lage, alle intralogistischen Aufgaben durchzuführen. Ein kollaborativer Einsatz ist deshalb ideal, um das volle Potenzial des Lagers auszuschöpfen, wie Identpro erklärt. Wegen der Algorithmen mit denen der digitale Zwilling arbeitet, könnten gemischte Flotten aus manuellen und autonomen Fahrzeugen also optimal Hand in Hand arbeiten. Die Identpro-AMR sind im Übrigen ein optionaler Bestandteil des WES, mit denen sich der Automatisierungs- und Effizienzgrad weiter steigern lässt.

Induktive Ladetechnik macht AMR zuverlässiger

Um dabei eine 24/7-Verfügbarkeit der AMR zu gewährleisten, spielt die automatisierte Energieversorgung eine zentrale Rolle. Bei der Weiterentwicklung der Identpro-AMR war es deshalb wichtig, dass ein verlässliches Ladesystem zur Verfügung steht. Denn herkömmliche Lademöglichkeiten mit Schleifkontakten hätten nicht wirklich überzeugt. Als großes Manko stellte sich demnach der Verschleiß der Ladekontakte heraus. Hinzu kam, dass für einen sicheren Ladevorgang die großen automatisierten Stapler exakt positioniert werden mussten, was vermehrt zu Fehlern geführt hat. Sogar Kurzschlüsse wären möglich gewesen, merkt Identpro an. Schnell sei klar gewesen, dass Abhilfe nur durch ein induktives Ladesystem geschaffen werden konnte. Die Experten von Wiferion haben das entsprechende Ladesystem dann beigesteuert.

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In den Fahrzeugen ist nun das Batterieschnelllade-System Etalink 3000 integriert. Die induktive Ladetechnik von Wiferion ermöglicht es, die AMR schnell im Prozess zu laden und damit eine 24/7-Verfügbarkeit sicherzustellen. Man hat die Ladepunkte dort platziert, wo die Fahrzeuge sowieso stehen müssen, zum Beispiel an der Be- und Entladestelle der Waren. So eliminiere man Ladepausen sowie längere Fahrzeiten zu stationären Ladestationen, was die Produktivität der AMR um bis zu 32 Prozent zu steigern vermag, wie Identpro betont. Fahre ein Roboter an einen Ladepunkt, starte die Energieübertragung automatisch und übertrage nach nur einer Sekunde den Strom mit der vollen Leistung von 3 Kilowatt. Aufgrund der hohen Positionierungstoleranz beginne der Ladevorgang auch dann zuverlässig, wenn ein Fahrzeug nicht millimetergenau an einer Ladeplatte halte. Der Ladevorgang kann zudem flexibel ausgelegt werden, weil die Ladepunkte omnidirektional anfahrbar sind, wie es weiter heißt.

Wartungsfrei und einfach zu implementieren

Auch um die Wartung der Energieversorgung muss sich Identpro keine Gedanken machen. Denn Etalink ist ein gekapseltes System ohne mechanische Komponenten und damit zu 100 Prozent wartungsfrei. Die einfache Integration des Ladesystems in die AMR ist ein weiterer Pluspunkt, denn im Gegensatz zu den Schleifkontakten ist das Wiferion-System sehr kompakt, wodurch mehr Platz im Fahrzeug für andere Komponenten bleibt. Auch kann die Ladeplatte flexibel am Gerät angebracht werden und muss nicht zwingend an der Fahrzeugunterseite positioniert werden. Weil das Ladegerät nach dem Plug-and-Play-Prinzip ausgelegt ist und schon fertig verkabelt ist, lässt es sich passgenau in die autonomen Stapler einsetzen.

Wen sich weiter informieren möchte, der findet hierein entsprechendes Video zu diesem Projekt.

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