Tiefkühllager Wiesbauer Gourmet Gastro setzt auf Intralogistik von Klinkhammer

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Das niederösterreichische Unternehmen Wiesbauer Gourmet Gastro hat Systemintegrator Klinkhammer Intralogistics mit der Errichtung eines automatisierten dreigassigen Tiefkühllagers beauftragt, zugehörige Fördertechnik und Sequenzierarbeitsplätze inklusive.

Im Tiefkühllager von Wiesbauer sorgt die intuitive Lagerverwaltungs-(LV-)Software „KlinkWARE“ für den reibungslosen Ablauf sämtlicher Materialflussprozesse. Mithilfe der Visualisierungssoftware „KlinkVISION“ wird die gesamte Anlage in dynamischen Übersichten dargestellt.(Bild:  Klinkhammer)
Im Tiefkühllager von Wiesbauer sorgt die intuitive Lagerverwaltungs-(LV-)Software „KlinkWARE“ für den reibungslosen Ablauf sämtlicher Materialflussprozesse. Mithilfe der Visualisierungssoftware „KlinkVISION“ wird die gesamte Anlage in dynamischen Übersichten dargestellt.
(Bild: Klinkhammer)

Systemintegrator Klinkhammer wurde vom österreichischen Gastrolieferanten für Premium-Fleisch- und Wurstwaren Wiesbauer Gourmet Gastro jetzt mit der Errichtung eines automatischen, dreigassigen Tiefkühllagers inklusive zugehöriger Fördertechnik und Sequenzierarbeitsplätzen beauftragt. Wiesbauer setzt, wie es heißt, nicht nur auf traditionelle Handwerkskunst, sondern auch auf modernste Technologie, um seinen hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Im vergangenen Geschäftsjahr 2024 konnte die Wiesbauer-Gruppe einen Umsatz von 237 Millionen Euro erwirtschaften, dabei entfielen auf die Wiesbauer Gourmet Gastro GmbH circa 83 Millionen Euro. Seit 2017 haben auch Privatkunden die Möglichkeit, über den firmeneigenen Onlineshop erstklassige Fleischerzeugnisse bequem nach Hause zu bestellen. Dieses Angebot erfreut sich steigender Beliebtheit und hat sich als weiterer Erfolgsfaktor des Unternehmens etabliert.

Fokus auf ergonomische Kommissionierarbeitsplätze

Wie Klinkhammer erwähnt, stand beim Neubau des Tiefkühllagers die Automatisierung im Fokus, um die Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und das Personal von körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten zu entlasten. Das geplante automatische Kleinteilelager wird bei etwa -22 Grad Celsius betrieben und verfügt über Tablare als Ladehilfsmittel. Diese ermöglichen es, Kartons und Waren in unterschiedlichen Größen und Höhenklassen sicher zu transportieren. Mit einer Kapazität von über 21.000 Stellplätzen bietet das Lager ausreichend Raum für eine flexible Lagerhaltung.

Ergänzt wird das System durch ein manuell betriebenes Palettenlager, das als Nachschublager dient. Besondere Aufmerksamkeit galt der Gestaltung der Kommissionierarbeitsplätze, die in einem temperierten Bereich von circa 5 Grad Celsius untergebracht sind. An diesen Arbeitsplätzen stehen zusätzlich Sequenzierplätze zur Verfügung, um die Tablare in optimaler Reihenfolge für die Auftragsabwicklung bereitzustellen. Stauplätze sorgen für die Pufferung und Überholvorgänge der Tablare und gewährleisten ein unterbrechungsfreies Arbeiten.

Kühl, aber nicht tiefkalt

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze gelegt, um den Mitarbeitenden bei Wiesbauer das Arbeiten unter kühlen, aber nicht tiefkalten Bedingungen zu erleichtern. Die Einlagerung, Auslagerung und Vorkommissionierung der Ware erfolgen in diesem Bereich bei moderaten Temperaturen, wodurch der Komfort und die Effizienz der Arbeitsabläufe erheblich verbessert werden. Um auch die Kommissionierung von Gewichtsware zu ermöglichen, sind die Arbeitsplätze mit Waagen ausgestattet.

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