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Die Lichtsignalsteuerung der Put-to-Light-Lösung zeigt den Mitarbeitern an, in welchen Behälter die vom Lagerplatz entnommenen Produkte zu legen sind.
Die Materialflusssteuerung der fünf Tablarlifte, die dem Ware-zum-Mann-Prinzip folgen, wird ebenfalls von Prostore vorgenommen. Auch hier sorgt Put to Light dafür, dass die Ware in der richtigen Menge in den Zielbehälter gelangt.
Zweistufige Konsolidierung
Die fertig bestückten Behälter aller Kommissionierzonen werden mittels Fördertechnik an Sorterbahnen übergeben. Dazu ordnet das WMS Prostore die Behälter den einzelnen Aufträgen zu und sorgt für eine parallele Zuführung der Ware zu einer Lieferung.
Um diese erste Stufe der Konsolidierung innerhalb des Sorters möglichst effizient zu gestalten, ermittelt das Warehouse Management System von Team in einem dynamischen Auswahlverfahren freie und zu belegende Sorterbahnen. Eine priorisierte Einsteuerung der Aufträge und aussagekräftige grafische Leitstandsübersichten unterstützen die Mitarbeiter in der Versandauftragsabwicklung.

Hier erfolgt in einer zweiten Stufe der Konsolidierung die Zuordnung kleinerer Teile zu den größeren, sperrigen Packstücken zur endgültigen Lieferung.
Kein Stillstand im Logistikbereich
Die Inbetriebnahme der Software erfolgte in drei Teilschritten. „Eine große Herausforderung“, fasst Ralf Kohlmeyer zusammen. „Die Softwareumstellung musste schließlich im laufenden Betrieb stattfinden, unsere Lieferbereitschaft sollte möglichst wenig beeinflusst werden.“ In den ersten beiden Schritten erfolgte zunächst die Ablösung der Sortimentsbereiche, die zuvor ausschließlich über das ERP-System verwaltet wurden.
Nachdem Testdurchläufe die reibungslose Datenübergabe an den Schnittstellen bestätigten, wurde im Mai 2014 der letzte und komplexeste Inbetriebnahmeschritt realisiert. Dazu zählte neben der Integration der Behälterfördertechnik die zusätzliche Anbindung der Pick-by-Voice- sowie Put-to-Light-Lösungen in den stark frequentierten Kommissionierzonen.
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