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25 Jahre Würth Industrie Service

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 4 min Lesedauer

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Das Familienunternehmen Würth mit Stammsitz im baden-württembergischen Künzelsau ist mit Großhandel und der Herstellung von Teilen der Befestigungs- und Montagetechnik groß geworden. Knapp ein Jahr vor der Jahrtausendwende, genau am 13. Januar 1999, wurde die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG als Tochter der Würth-Gruppe ausgegründet und erfährt seitdem einen steilen Aufstieg.

Blick ins Logistikzentrum von Würth Industrie Service auf dem Bad Mergentheimer Drillberg.(Bild:  Würth Industrie Service)
Blick ins Logistikzentrum von Würth Industrie Service auf dem Bad Mergentheimer Drillberg.
(Bild: Würth Industrie Service)

Mit gerade einmal 80 Mitarbeitenden auf einem 120 Hektar großen ehemaligen Kasernengelände in Bad Mergentheim (der heutige Industriepark Würth) hat der ganzheitliche C-Teile-Partner auf dem Drillberg angefangen. Ganz im Sinne der Logistik, könnte man sagen, war man seinerzeit scheinbar „zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Kapazität und Menge am richtigen Ort“ – und das Geschäftsmodell musste natürlich auch stimmen. Apropos Geschäftsmodell: Von Schrauben, Scheiben und Muttern über Produkte des Arbeitsschutzes bis hin zu Zeichnungsteilen bietet man heute über 1,4 Millionen unterschiedliche Artikel an. Über die Jahre ist der C-Teile-Experte mit seinem expansiven Produktsortiment natürlich auch personell stark gewachsen. Heute beschäftigt man knapp 1.800 Mitarbeitende alleine in Deutschland – weltweit sind es etwa 6.600 Personen in über 40 Ländern.

„Viele haben uns für verrückt gehalten!“

Rainer Bürkert, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, hat das Unternehmen maßgeblich aufgebaut und zur Entwicklung beigetragen. „Visionen und Mut prägen die Würth-Gruppe sowie Würth Industrie Service seit der ersten Stunde“, sagt er nicht ohne Stolz. „Als unser Unternehmen 1999 ausgegründet wurde und wir mit 80 Mitarbeitenden eine Fläche von 120 Hektar bezogen, haben uns viele für verrückt erklärt. Rückblickend erwies sich die Entscheidung zum Umzug auf den Bad Mergentheimer Drillberg als absoluter Erfolgsgarant. Ohne den Vorsitzenden des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, der unsere Vision von Anfang an maßgeblich unterstützt hat, wären wir nicht da, wo wir heute stehen.“