Routenzüge ZF lässt in Passau autonome Züge fahren

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Mit einer autonomen Routenzuglösung von der zu Scio Automation gehörenden 4am Robotics hat ZF seine Intralogistik am Standort Passau-Patriching weiter optimiert.

Autonome Routenzüge von 4am Robotics machen die effiziente, bedarfsgerechte Materialversorgung bei ZF in Passau aus.(Bild:  Medienproduktion Holzer)
Autonome Routenzüge von 4am Robotics machen die effiziente, bedarfsgerechte Materialversorgung bei ZF in Passau aus.
(Bild: Medienproduktion Holzer)

Im Leistungscenter Montage bei ZF in Passau geht es künftig automatisch zu: Vier autonome Routenzüge der ATi-M-Reihe von 4am Robotics ermöglichen dort eine bedarfsgerechte Versorgung der Produktionsbereiche. Die jeweils mit vier Anhängern ausgestatteten Züge pendeln, wie es heißt, zuverlässig zwischen Wareneingang und Montagebereich. Dabei steuern sie eigenständig ausgewiesene Haltestellen an und sorgen für einen reibungslosen Transport der benötigten Materialien. Mittlerweile transportieren die fahrerlosen Routenzüge täglich rund 430 Regalwagen und 260 Türme mit Kleinladungsträgern (KLT) in Richtung Montage.

Seit dem Einsatz der autonomen Routenzüge hat sich die Sicherheit im Materialfluss spürbar verbessert.

Jürgen Pietsch, Meister im Wareneingang Montage bei ZF

Mit den Routenzügen können manuelle Fahrten entfallen, Begegnungssituationen an Kreuzungen sind klarer geregelt und die Mitarbeitenden bei ZF wurden gezielt auf den Umgang mit der neuen Technologie vorbereitet.

Ein großer Bildschirm an der „Heimathaltestelle“ im Wareneingang zeigt in Echtzeit die Standorte der Fahrzeuge.(Bild:  Medienproduktion Holzer)
Ein großer Bildschirm an der „Heimathaltestelle“ im Wareneingang zeigt in Echtzeit die Standorte der Fahrzeuge.
(Bild: Medienproduktion Holzer)

Ein zentraler Bestandteil des neuen Systems ist, wie es heißt, die Live-Überwachung der Routenzüge. Ein großer Bildschirm an der Heimathaltestelle im Wareneingang zeigt in Echtzeit die Standorte der Fahrzeuge. Dadurch lässt sich genau nachvollziehen, wo sich die automatischen Routenzüge befinden und wann die nächste Materiallieferung am Montageband eintrifft, sodass die Materialien immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Kontinuierliche Anpassung an die Umgebung

Der Kommissionierprozess selbst ist ebenfalls optimal auf die fahrerlosen Transporte abgestimmt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Wareneingang bereiten die Regalwagen und KLT-Türme vor, die dann auf die Anhänger geladen werden. Nach dem Abschicken wählt der Routenzug eigenständig die effizienteste Fahrstrecke und stimmt Geschwindigkeit sowie Fahrverhalten kontinuierlich auf seine Umgebung und Hindernisse ab.

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