Schwenkkrane

125 Jahre Vetter Krantechnik

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Dass es stetig aufwärts ging, ist auch den einsatzfreudigen Mitarbeitern zu verdanken, die in Krisenzeiten zum Unternehmen standen. Im Laufe der Jahre wurde der Firmensitz permanent ausgebaut. Halle um Halle entstand, Grundstücke und Altimmobilien mussten dazu gekauft werden, und die Mitarbeiterzahl stieg bis 1989 auf über 200 an.

Rasanter Aufstieg nach der Aufspaltung

Nach der Aufspaltung des Unternehmens im Jahr 1991 in die Einzelgesellschaften Vetter Krantechnik GmbH, Vetter Kranservice GmbH und Vetter Umformtechnik GmbH entwickelte sich die Gruppe rasant weiter und wird inzwischen sowohl bei Krananlagen als auch bei Gabelzinken weltweit als einer der führenden Anbieter wahrgenommen.

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Im Rahmen der Nachfolgeregelung wurden 2013 alle Anteile der Vetter Umformtechnik an Arnold Vetter, Urenkel des Gründers, der bereits seit 1991 in der Unternehmensleitung tätig ist, übertragen. Die Vetter Krantechnik GmbH und die Vetter Kranservice GmbH gehören unter dem Dach der Vetter Holding GmbH weiterhin zum Familienstamm Klaus Th. Vetter und werden durch Fremdgeschäftsführer geleitet. Alle Unternehmen sind dank hoher Spezialisierung international führend auf ihren Fachgebieten.

Da der bestehende Fertigungsstandort für eine weitere Expansion zu wenig Platz bot, wurde im Jahre 1990 der Grundstein für das neue Gabelzinkenwerk in Burbach, Kreis Siegen gelegt und dieser Bereich ausgegliedert. „Mit der verbleibenden Vetter Krantechnik stieß man am alten Standort im Jahre 2005 bereits wieder an die Kapazitätsgrenze und suchte nach neuen Ausdehnungsmöglichkeiten“, so Klaus Vetter. Beschäftigt wurden zu diesem Zeitpunkt in der Unternehmensgruppe über 400 Mitarbeiter.

Nummer 1 bei Schwenkkranen

Aus diesem Grunde entschieden sich die Gesellschafter im Jahr 2005, in Haiger (Dillkreis), unmittelbar an der Autobahn A 45, einen neuen Standort für die Krantechnik zu errichten. In wenigen Jahren wurde dort einer der modernsten Fertigungsbetriebe für die Krantechnik gebaut, in dem jährlich über 4000 Werkstattkrane hergestellt werden. Für die beiden Familienunternehmen Vetter arbeiten heute an den Standorten Burbach und Haiger über 600 Mitarbeiter.

„Wir haben uns über Jahrzehnte zum Spezialisten für Schwenkkrane etabliert“, erläutert Klaus Th. Vetter. „Nachdem wir früher sehr viele Produkte der Förder- und Hebetechnik hergestellt haben, kam Mitte der 80er-Jahre die Erkenntnis, dass wir uns stärker spezialisieren müssen – auf ein oder zwei Produkte.“ So kam es zu der Fokussierung auf Gabelzinken auf der einen und Schwenkkrane auf der anderen Seite. Just zu diesem Zeitpunkt hat Vetter Krantechnik auch ein Komponentensystem entwickelt.

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