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Professionelle Ladungssicherheit bei Pharma- und Healthcare-Logistik
Dies betrifft die Ladungssicherung, die Fahrzeug- und Beladekontrolle sowie Bergung/Schutzausrüstung im Havariefall.
Zudem sind 18 Dachser-Standorte in Europa nach SQAS, dies bedeutet Safety and Quality Assessment System, des europäischen Chemieverbandes CEFIC beurteilt.
Dachser bündelt die Expertise im Transport und in der Lagerung von chemischen Produkten in der Branchenlösung Dachser Chem-Logistics und ist Kooperationspartner des Verbands der Chemischen Industrie in Deutschland, VCI.
„In unserem Healthcare-Transportnetzwerk in Benelux setzen wir Transporter und Lkw ein, die je nach Kundenanforderung sowohl gekühlte als auch sterile und radioaktive Güter transportieren können“, so die Verantwortlichen von Fiege, Greven.
Die beförderten Güter sind nach den geltenden ADR-Klassen eingeteilt in beispielsweise Klasse 7, „radioaktive Stoffe“, wobei es sich um Stoffe und Gegenstände aus der Nuklearmedizin handelt. Bei Klasse 6.2 handelt es sich um „ansteckungsgefährliche Stoffe“; dazu gehören zum Beispiel medizinische Proben, die Mikroorganismen, Bakterien, Viren oder ähnliches enthalten.
Radioaktive Stoffe werden von den Verladern transportfertig in speziellen bleiummantelten Behältern bereitgestellt. Kleinere Sendungen werden über Kleintransporter zugestellt beziehungsweise abgeholt. Diese Sendungen gehen beispielsweise an Krankenhäuser, wo sie für die jeweiligen Therapien der Patienten eingesetzt werden.
Für größere Transporte stellt Fiege Lkw mit speziell abgetrennten, bleiverstärkten Bereichen zur Verfügung. Sowohl die Fahrer als auch die operativen Mitarbeiter, die Kontakt mit den Gütern haben, sind gemäß den ADR- und GDP-Vorgaben geschult.
Cool Chain: Höchstleistung monitoren durch Echtzeit-Tracking-&-Tracing
„Mit der Fiege-Cool-Chain-Lösung verfügen wir außerdem über eine gesicherte lückenlose Kühlkette und eine äußerst leistungsfähige Monitoring-Lösung“, so Jens Hamann, Manager Marketing & Communication bei Fiege. Die Lösung ermöglicht sowohl ein GPS-basiertes Tracking & Tracing in Echtzeit sowie einen Echtzeit-Zustellnachweis durch die mobilen Endgeräte der Zusteller: Nach der digitalen Quittierung der erfolgreichen Zustellung werden die Daten per Mobilfunk in die Fiege-Cool-Chain-Lösung übertragen. Ebenso werden die Daten für das Realtime-Tracking über Mobilfunk direkt an das Fiege-System übertragen.
Der für das jeweilige Kundenunternehmen zuständige Betreuer kann in diesem System jederzeit alle wichtigen Daten der Sendung einsehen, so etwa die Position des Fahrzeugs oder die Temperatur; selbst konfigurierte sogenannte „Alarme“ benachrichtigen ihn automatisch, auch per SMS oder E-Mail, wenn festgelegte Grenzwerte erreicht werden. So ist er zu jeder Zeit über die Kundensendungen aussagefähig.
„Dieser persönliche Ansatz mit festen Ansprechpartnern ist in dieser auf höchste Sicherheit bedachten Branche ein wichtiger Aspekt“, so das Unternehmen. „Mit unserer Lösung kann der Kunde jederzeit in wenigen Sekunden alle relevanten Informationen über seine Sendungen von seinem Fiege-Kontakt erhalten.“
Für die Überwachung der Temperaturen sind mindestens drei Sensoren in den Fahrzeugen verbaut. Die Daten werden gemäß dem HACCP-Standard registriert und aufgenommen.
Für die Benelux-Region verfügt Fiege Healthcare über 150 Fahrzeuge, vom Transporter bis zu Sattelzügen. „Die Leistungen dieser Lösung erbringen wir unter anderem für Abbott (temperaturgeführte nationale Distribution in Belgien und den Niederlanden) sowie die temperaturgeführte nationale Distribution in den Niederlanden für Roche Diagnostics“, so Carina Haverstreng, Sector Manager Fiege Healthcare.
Branchenspezifische Gefahrgut- und Ladungssicherungs-Expertise
„Was uns von unseren Wettbewerbern unterscheidet, ist die Kombination aus speziell geschultem und sehr erfahrenem Personal, vom Fahrer über den Lagermitarbeiter bis zum Kundenbetreuer. Zudem verfügen wir über eine voll ausgestattete und überwachte Fahrzeugflotte für ADR-Stoffe und temperaturempfindliche Güter sowie unsere leistungsfähige IT-Lösung Fiege Cool Chain, verbunden mit dem engen, persönlichen Kontakt zu einem festen Ansprechpartner“, so die Expertin. „Dies alles können wir auch für große Auftragsvolumina gewährleisten. Dadurch erhalten unsere Kunden eine höhere Effizienz bei der Zustellung und, bedingt durch die Bündelungseffekte, die wir schaffen können, auch einen Kostenvorteil.“
„Für den Umgang mit Gefahrgut im Allgemeinen und für dessen Ladungssicherung im Speziellen gilt: Es darf keine Routine aufkommen. Der Mix aus verschiedenen Produkten mit unterschiedlichen Anforderungen ist viel zu groß, als dass es hier zu allgemeingültigen Standardverfahren kommen dürfte“, betont Andreas Beuermann, Leitung Consulting Security & Safety bei Hellmann Worldwide Logistics.
Der zentrale Schlüssel sind „hervorragend ausgebildete und sich stetig fortbildende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, die um die Besonderheiten des jeweils zu transportierenden Gefahrguts wissen, die hohen Sicherheitsanforderungen im Detail kennen und entsprechend handeln. „Daher“, so der Experte weiter, „verfügt Hellmann World-wide Logistics über eine eigene Gefahrgutabteilung, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unmittelbar und kompetent für sämtliche Fragen zum Thema Gefahrgutlogistik zur Verfügung stehen.“ Ziel ist es, dem Kunden proaktiv entsprechende Informationen zu seiner Gefahrgutladung zukommen zu lassen. „Darüber hinaus verfügen unsere Branchenexperten über spezifisches Gefahrgutwissen für Bereiche, wie etwa Automotive, Landmaschinenproduktion, erneuerbare Energien, Schiffsbaubranche und Kreuz-fahrtindustrie, Mode und Bekleidung, temperaturgeführte Güter, Bundeswehr, Healthcare- und Krankenhauslogistik sowie Elek-trotechnik.“ ■
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