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Handelslogistik Adidas reduziert Umsatzziele - Logistikprozesse laufen nicht rund

| Redakteur: Robert Weber

Der deutsche Sportartikelhersteller kämpft an seinem neuen Logistikstandort in Russland mit Problemen. Aus dem im Juli 2013 an den Start gegangenen Distributionszentrum sollten eigentlich 60 Mio. Teile pro Jahr versendet werden. Momentan hinken die Logistiker aber hinterher.

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(Bild: Adidas)

Ein Bericht der Investmentbank Equinet lässt Logistikmanager aufhorchen. Die Marke mit den drei Streifen hat Logistikprobleme in Russland. Die Probleme dauerten länger als geplant, heißt es. Ein Adidas-Sprecher bestätigte gegenüber MM Logistik die Probleme im neugebauten Verteilzentrum in der Nähe von Moskau. „Wir fahren nicht die Kapazität, die wir gerne hätten“, so der Sprecher. Aber man bekomme die Probleme in den Griff. Für das vierte Quartal sei man wieder auf Kurs. Gegenwärtig, so der Firmensprecher, verlassen täglich 1 Mio. Teile das Logistikzentrum. Zielvorgabe waren allerdings 1,5 Mio. Teile für den russischen Markt. Auch deshalb habe das Unternehmen seine Umsatzziele reduziert, erklärt der Sprecher weiter. Wo es genau hackt, konnte das Unternehmen nicht mitteilen. Fest steht: Das Lager ist zum Großteil automatisiert.

Der russische Markt ist für Adidas neben China und Nordamerika ein Fokusmarkt in dem das Unternehmen weiter wachsen will, so der Sprecher.

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