Arbeitsplatzkrane Aktuelle Trends und Perspektiven Seite: 3/5 Inhalt des Artikels: Seite 1: Aktuelle Trends und Perspektiven Seite 2: Marc Rieser, Vetter Krantechnik Seite 3: Oliver Gans, Konecranes Seite 4: Stefan Steinberg, Demag Seite 5: Chrsitian Heid, SWF Krantechnik Anbieter zum Thema Linde Material Handling GmbH Klinkhammer Intralogistics GmbH TEAM GmbH Demag Cranes & Components GmbH Konecranes GmbH mehr weniger SWF Krantechnik GmbH VETTER Krantechnik GmbH weniger Ergänzendes zum ThemaDachzeileOliver Gans, Sales Manager WLS bei KonecranesOliver Gans gibt zu bedenken, dass bei vielen Anwendungen immer noch das Gefühl und Geschick eines Menschen gefragt ist. ( Bild: Konecranes ) Welche Features werden bei Arbeitsplatzkranen besonders häufig nachgefragt?Die Anfragen beziehen sich unter anderem auf den Bereich Medienversorgung. Die Kunden wünschen Druckluft- und Stromanschlüsse frei verfahrbar entlang der Brücke oder Kranbahn zusätzlich zum Druckwerk. Auch Schienen aus Aluminium, die durch das geringere Gewicht eine leichtere Verfahrbarkeit bieten, sind sehr gefragt. Dazu kommen natürlich Themen wie Frequenzumrichtertechnik für stufenloses, sanftes Heben und, gerade bei höheren Traglasten, elektrische Fahrantriebe.Wirken sich Trends wie Digitalisierung und Vernetzung auf diesen Bereich aus?Bis jetzt noch recht wenig, im Gegensatz zu Seilzügen und Industriekranen, was wohl an der meistens gestellten Anforderung liegt, dass das Produkt einfaches und günstig sein soll. Bei Konecranes-Industriekranen sind heutzutage alle Anlagen mit elektronischen Überwachungseinheiten ausgerüstet, vernetzt und senden ständig Daten über ihren Zustand. Die Technik braucht natürlich Platz und kostet. Dinge, die bei einem Industriekran weniger oder fast gar nicht ins Gewicht fallen, als zum Beispiel bei einem kleinen Kettenzug. Derzeit ist der Markt noch nicht bereit dafür, mehr für Kettenzüge und Arbeitsplatzkrane zu investieren. Allerdings vernetzen wir unsere frequenzgeregelten Kettenzüge bereits über Canbus, um einen Tandembetrieb oder Anwendungen für gemeinsames Heben von bis zu fünf Hubwerken zu realisieren.Können digitale Lösungen helfen, die Sicherheit zu erhöhen?Sicherlich, elektronische Überlastsicherungen ersetzen die klassische Rutschkupplung und können sicherer eine Überlastung verhindern. Sensorik kann Verschleiß an Kette und Hubbremse erkennen und anzeigen. Wird diese Information dann noch fernübertragen, können Wartung und Service rechtzeitig eingreifen. Bei elektronischer Datenspeicherung und Fernübertragung an eine Auswertesoftware wird die Wartung vorausplanbar. Zusätzlich können Fehlbedienungen erkannt und korrigiert werden.Wird die fortschreitende Automatisierung den klassischen Arbeitsplatzkran überflüssig machen?Nein, die Automatisierung macht nicht immer und überall Sinn. Man ist heute schlauer als noch vor einigen Jahren und hat erkannt, dass Automatisierung nicht immer sinnvoll ist. Außerdem gibt es viele Anwendungen bei denen immer noch das Gefühl und Geschick eines Menschen gefragt ist. Zudem sind weit über 90 % aller Arbeitsplatzkrane individuelle Arbeitsplätze mit wechselnden Traglasten und Werkstücken, wo eine Automatisierung nicht realisierbar ist. Zudem sind dies meist Arbeitsplätze mit wenigen Stückzahlen. Inhalt des Artikels: Seite 1: Aktuelle Trends und Perspektiven Seite 2: Marc Rieser, Vetter Krantechnik Seite 3: Oliver Gans, Konecranes Seite 4: Stefan Steinberg, Demag Seite 5: Chrsitian Heid, SWF Krantechnik > Nächste Seite (ID:44570197)