Arbeitsplatzkrane Aktuelle Trends und Perspektiven Seite: 4/5 Inhalt des Artikels: Seite 1: Aktuelle Trends und Perspektiven Seite 2: Marc Rieser, Vetter Krantechnik Seite 3: Oliver Gans, Konecranes Seite 4: Stefan Steinberg, Demag Seite 5: Chrsitian Heid, SWF Krantechnik Anbieter zum Thema Linde Material Handling GmbH Klinkhammer Intralogistics GmbH TEAM GmbH Demag Cranes & Components GmbH Konecranes GmbH mehr weniger SWF Krantechnik GmbH VETTER Krantechnik GmbH weniger Ergänzendes zum ThemaDachzeileStefan Steinberg, Produktmanagement Kranbaukasten (KBK) bei DemagDas Assistenzsystem KBK Drive Assist reduziert die körperliche Belastung für den Kranbediener um bis zu 60 %. ( Bild: Demag ) Welche Features werden bei Arbeitsplatzkranen besonders häufig nachgefragt?Auf Platz 1 steht nach wie vor das Thema Sicherheit mit all seinen Facetten. Immer mehr Kunden legen zudem gesteigerten Wert auf ergonomische Arbeitsbedingungen, was uns sehr freut. Schließlich haben wir bereits vor 15 Jahren auf den demografischen Wandel und die möglichen Folgen für Produktionsbetriebe hingewiesen. Neben sicheren und ergonomisch optimierten Produkten wünschen sich unsere Kunden zudem eine einfache Planungsunterstützung, die wir mit unseren webbasierten Produktkonfiguratoren kostenfrei zur Verfügung stellen.Wirken sich Trends wie Digitalisierung und Vernetzung auf diesen Bereich aus?Ja, aber etwas langsamer als in anderen Bereichen, da bei Arbeitsplatzkranen der Mensch im Mittelpunkt steht. Dennoch ist ein steigender Bedarf an teilautomatisierten Systemen zu verzeichnen, die untereinander, mit anderen Einrichtungen oder mit Leitständen kommunizieren. Wir beobachten hier starke regionale Unterschiede. Mitteleuropa ist der eindeutige Vorreiter. Klare Tendenzen dorthin sind auch auf einigen asiatischen Märkten und auf dem amerikanischen Markt erkennbar.Können digitale Lösungen helfen, die Sicherheit zu erhöhen?Sicherheit ist und bleibt eines der wichtigsten Themen auf dem Gebiet. Natürlich kann die Digitalisierung wie in allen anderen Bereichen auch hier etwas zur Verbesserung beitragen. Sei es bei der Identifizierung von Bauteilverschleiß oder der Überlastsicherung des Gesamtsystems. Es wird zukünftig wichtig sein, den richtigen Weg zwischen den zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten und dem tatsächlichen Nutzen für unsere Kunden zu wählen.Wird die Automatisierung den klassischen Arbeitsplatzkran überflüssig machen?Nein, davon gehen wir nicht aus. Selbst die neuesten Trends zeigen auf, dass der Mensch weiterhin eine sehr wichtige Rolle in der Produktion einnehmen wird. Auch eine zunehmende Anzahl an MRK-Anwendungen wird die Arbeitsplatzkrane nicht überflüssig machen. Jedoch können sich aus neuen Technologien und Produktionsabläufen neue Anforderungen an unsere Produkte ergeben. Hier sind wir in einem engen Austausch mit unseren Kunden, um unser Produktspektrum gleichzeitig mit den sich ändernden Anforderungen zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Varianz von Arbeitsplätzen, an denen Arbeitsplatzkrane zum Einsatz kommen, so groß, dass sich bei dem größeren Teil davon die Frage der Automatisierung in absehbarer Zeit nicht stellen wird. Inhalt des Artikels: Seite 1: Aktuelle Trends und Perspektiven Seite 2: Marc Rieser, Vetter Krantechnik Seite 3: Oliver Gans, Konecranes Seite 4: Stefan Steinberg, Demag Seite 5: Chrsitian Heid, SWF Krantechnik > Nächste Seite (ID:44570197)