Etikettiersysteme

Auf die Etiketten kommt es an

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Der neue Legi-Air 5300 von Bluhm Systeme ist ein modulares Etikettendruck-Spendesystem mit hohen Betriebslaufzeiten, das sehr vielseitig in der Anwendung ist, wie der Hersteller angibt. Gleichzeitig sei der Etikettendruckspender bedienerfreundlich: Gleich mehrere Funktionen, wie zum Beispiel die Wartungsintervall- oder die Betriebszustandsanzeige, unterstützen den Bediener bei der Arbeit.

Der LA 5300 verfügt über eine Vielzahl an Applikatoren, zum Beispiel Linear-, Dreh- oder Übereck-Applikatoren sowie für die zweiseitige Etikettierung. Dadurch sei, wie es heißt, größtmögliche Flexibilität gewährleistet, auch im Hinblick auf zukünftige Anforderungen. Zusätzlich stehen verschiedene Arbeitsweisen zur Auswahl – unter anderem das Etikettenanblasverfahren (Tamp Blow, Blow Box) für die berührungslose High-Speed-Etikettierung.

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Optionale RFID-Druckmodule beschreiben Funkchips auf Etiketten

Für das Bedrucken der Etiketten kann zwischen standardisierten und industriebewährten Druckmodulen vieler Hersteller gewählt werden. In diesem Zusammenhang sind als Option RFID-Druckmodule zum Beschreiben von Funkchips verfügbar.

In nur einem Arbeitsgang bedruckt das Bluhm-System die Etiketten in hoher Auflösung mit wechselnden aktuellen Inhalten beziehungsweise beschreibt RFID-Tags und bringt sie mit einer Positioniergenauigkeit von bis zu ± 0,5 mm auf. Für ein einfacheres Handling können Druckaufträge direkt im Systemspeicher abgespeichert und später vom Bediener lokal wieder aufgerufen werden. Dadurch ist ein Arbeiten ohne direkte PC-Anbindung möglich.

Etiketten übernehmen weitere Funktionen wie Diebstahlschutz

Neben der reinen Identifikation erfüllen Etiketten weitere Funktionen, beispielsweise die des Diebstahlschutzes: Beim Öffnen wird das Label unübersehbar zerstört, sodass es nahezu unmöglich wird, die Ware an irgendeiner Station der Lieferkette illegal umzupacken. Besonders exklusive Lebensmittel, vom argentinischen Steak bis zur hochwertigen Süßigkeit, werden so geschützt.

Mit dem neuen VPI-Etikett (variable Produkt-Information) von Bizerba wird es etwa möglich, für ein ganzes Artikelsortiment kostengünstig immer dasselbe Etikett einzusetzen. Das Grundlayout wird dabei mit den firmenspezifischen Parametern vorbedruckt – etwa mit Logo, Slogan und generellem Corporate Design (CD).

Corporate Design und Markenelemente für das Etikett wichtig

„Corporate Design und markenspezifische Elemente werden nirgends so oft umgesetzt wie auf dem Etikett“, betont Marc Büttgenbach, Sales Director Paper & Labels bei Bizerba. Die Felder für die variablen Daten wie Produktname, Datum, Gewicht und Preis können beim VPI-Etikett vom Kunden selbst bedruckt werden. Es entfallen dabei die Rüstzeiten für das Austauschen der Etiketten beim Produktwechsel und auch Auszeichnungsfehler gehören nach Angaben von Büttgenbach der Vergangenheit an.

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