Lagerautomatisierung Automatisierte Produktionsversorgung für Sick

Quelle: Pressemitteilung der Knapp AG 1 min Lesedauer

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Knapp automatisiert die Produktionsversorgung von Sick am Standort Kunsziget in Ungarn. Der Einsatz der autonomen mobilen Roboter zusammen mit einem automatischen Kleinteilelager soll für eine effiziente Belieferung und flexible innerbetriebliche Transporte sorgen.

Für eine flexible und effiziente Produktionsversorgung über vier Hallen setzt Sick auf die autonomen mobilen Roboter Open Shuttles.(Bild:  Knapp/ Bernd Niederwieser)
Für eine flexible und effiziente Produktionsversorgung über vier Hallen setzt Sick auf die autonomen mobilen Roboter Open Shuttles.
(Bild: Knapp/ Bernd Niederwieser)

Der Standort Kunsziget in Ungarn hat sich zu einem wichtigen Werk im Produktionsverbund der Sick AG etabliert. Um das zukünftige Wachstum am Standort in Ungarn zu sichern, wurde die Produktionskapazität erhöht. Die Automatisierungslösung von Knapp verbindet die einzelnen Hallen miteinander, optimiert den Materialfluss und stellt die Produktionsversorgung sicher.

Produktionslogistik mit Open Shuttles und automatischem Kleinteilelager

Die neue Automatisierungslösung unterstützt vier zentrale Prozesse:

  • Wareneingang,
  • Lagerung,
  • Kommissionierung und
  • Produktionsversorgung.

Dabei bilden insgesamt 27 Open Shuttles das Rückgrat der innerbetrieblichen Transportlogistik. Sie verbinden das neue automatische Kleinteilelager (AKL) direkt mit den Produktionshallen und sorgen durch die just-in-time-Belieferung für niedrige Lagerbestände und eine hohe Versorgungssicherheit. Dabei geben die Open Shuttles die Behälter an 30 Durchlaufregale in der Produktion ab und nehmen fertig produzierte Teile wieder zur Einlagerung mit. Das AKL mit Regalbediengerät bildet die zentrale Versorgungsstruktur für die gesamte Produktion. Auf 52.000 Stellplätzen werden Roh- und Halbfertigfabrikate in drei unterschiedlichen Behältertypen eingelagert. Zwei ergonomische Arbeitsplätze sind direkt angebunden und sollen eine effiziente Kommissionierung ermöglichen. Für einen geschlossenen, effizienten Materialkreislauf verbindet eine Deckenfördertechnik den Wareneingang mit dem AKL. Die neue Lösung ermöglicht vollautomatisierte Ein- und Auslagerungsprozesse, eine just-in-time-Produktionsversorgung und die Optimierung der Flächensituation. „Vorteil der Anlage ist der zukunftsorientierte Einsatz, denn wir haben die Anlage nicht nur für den heutigen Bedarf, sondern auch für die Zukunft gebaut“, so Laszlo Varga, Supply Chain Manager bei Sick.

SAP-System steuert Materialfluss

SAP EWM steuert als Warehouse Management System (WMS) und Warehouse Control System (WCS) alle Materialflüsse. Die Software koordiniert die autonomen mobilen Roboter und das automatische Kleinteilelager sowie verschiedene Arten der Produktionsversorgung. Dies kann von Routenzügen bis zu Eilaufträgen an einzelnen Arbeitsplätzen reichen.

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