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Container-Logistik

DB Intermodal Services nimmt das 60. Großgerät von Kalmar in Betrieb

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Nach 12.000 Betriebsstunden werden die Maschinen ausgetauscht

DB IS hält die Maschinen über eine Einsatzzeit von etwa 12.000 Betriebsstunden, dann werden sie gegen neue ausgetauscht. „Wir benötigen leistungsfähiges und natürlich umweltfreundliches Equipment, Euro IIIb-Motoren sind bei uns Standard. Die Maschinen- und Einsatzkosten, insbesondere Reifenverschleiß, Treibstoffverbrauch, Service- und Reparaturkosten, werden überwacht und den einzelnen Depots beziehungsweise Maschinen zugeordnet – so werden Schwachstellen bei Fahrerperformance oder bei der Maschinentechnik sofort erkannt“, betont Tamke.

Standheizung und Klimaanlage serienmäßig

Serienmäßig verfügen die rot-weißen Kalmar-Großgeräte bei DB IS beispielsweise über Standheizung, Zentralschmierung, Klimaanlage, luftgefederte Komfort-Sitze, Xenon-Scheinwerfer, Rückfahrkamera und Joystick-Bedienung. Die um 15° neigbare Kabine bei Containerstaplern (7+1-Geräte) wird in Erwägung für künftige Beschaffungen gezogen. Die Betriebsleitung trifft sich quartalsmäßig mit den Standortleitern, um dabei auch über Informationen der Fahrer über die Performance und Akzeptanz der Geräte informiert zu werden. Kalmar ist auch der bevorzugte Partner für sämtliche Fahrerschulungen. Der Service wird grundsätzlich an den jeweiligen Maschinenhersteller vergeben. Also kümmern sich meist feste Kalmar-Monteure um die hart belasteten Großgeräte.

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Interesse an umweltfreundlichen Geräten steigt

Die Zukunft? Geschäftsführer Michael Heinemann prophezeit der Containerbranche auch oder gerade im Binnenland in den kommenden Jahren solide Zuwächse – gleichsam steigt das Interesse an umweltfreundlichen Geräten. Hybrid-Stacker oder große E-Frontstapler für das Leercontainerhandling sind zwar noch nicht als Seriengeräte von Premiumpartner Kalmar verfügbar, wenn sie es werden, wird DB IS einer der ersten Kunden sein. Damit trägt DB IS auch den ökologischen Zielen der Strategie im DB-Konzern Rechnung.

Eine so große Flotte setzt auch beim Lieferanten eine entsprechende Infrastruktur voraus. In der Kalmar-Deutschlandzentrale ist ein Disponent ausschließlich für die Koordination der Servicemaßnahmen für den Kunden DB IS im Einsatz – bundesweit kümmern sich rund 25 Monteure um die Maschinen.

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