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Hybrid-Technik im gesamten Rangierdienst einsetzbar
„Wir freuen uns, dass unser innovatives Konzept der Hybridlokomotive in die finale Phase geht. Im Jahr 2010 haben wir mit der DB und mit der MEG die Testvereinbarung getroffen und heute beginnt in Schkopau die nächste Phase: Die Hälfte des Rangierbetriebes am Standort wird auf unsere lang erprobte Alstom-Hybridtechnik umgestellt“, sagt Klaus Hiller, Leiter Service und Lokomotiven bei Alstom Transport in Deutschland.
Die Hybrid-Technik ist in allen Rangierdienstbereichen einsetzbar. Im Normalbetrieb bezieht die Lok ihre Leistung aus einem Batteriesatz. Dieser wird durch ein 250 kW starkes Dieselgeneratoraggregat nachgeladen, kann jedoch auch zu Traktionszwecken herangezogen werden. Die Maximalleistung der Lok liegt bei 600 kW.
Leise Triebfahrzeuge verbrauchen wenig Kraftstoff
Die Triebfahrzeuge sind besonders geräuscharm und durch ihren geringen Kraftstoffverbrauch umweltschonend. Die innovative Technologie der Alstom Lokomotiven Service GmbH war zuvor an dem Standort schon erfolgreich getestet worden. Hergestellt werden die Fahrzeuge in Stendal.
Bereits 2010 haben DB Schenker Rail, die MEG und Alstom eine Langzeiterprobung der Hybrid-Rangierlokomotiven von Alstom im Rahmen des DB-Green-Logistic-Programmes vereinbart. Bei der MEG sollen die Hybridloks die herkömmlichen Rangierlokomotiven vollständig ablösen.
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