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Die Nocoll-Komponenten werden im Spoiler vormontiert. Über den Universal-Schnittstellenstecker, der vom Fahrzeughersteller vorkonfiguriert und am FFZ-Dach bereitgestellt wird, findet die Stromversorgung und Beschaltung des Geräts statt. Hierdurch entsteht für den Endkunden eine hohe Flexibilität, speziell wenn ein
FFZ-Mix besteht, also Mietgeräte, bestehende Geräte und Neugeräte betroffen sind. Eine zweite kleinere Version steht für Geräte ohne Dachaufbau zum Beispiel für Schlepper oder Kommissionierer mit kundenseitigem Montagebügel zur Verfügung.
Innerbetrieblicher Transport im Lager
In den Regalgängen werden bestimmungsgemäß Handkommissionierer mit Einsatz von Kommissioniergeräten und Staplern bei gleichzeitigem Aufenthalt eingesetzt. Die Kommissionierfahrzeuge werden meist mittig im Gang abgestellt. Hier ist ein Vorbeifahren nicht möglich, bis der Handkommissionierer sein Fahrzeug zur Seite bewegt. Sofern ein Schubmaststapler die Ware ein- und auslagert, kann ein weiteres Fahrzeug an diesem vorbeifahren beziehungsweise kann es zu Begegnungen kommen, wobei in diesen Momenten des Vorbeifahrens und der Begegnung der Sicherheitsabstand nach § 17 1.2 der ArbStättV nicht mehr gegeben ist.
Für diese Zeit der beengten Arbeit erhöht sich das Risikopotential durch die Person hinter dem Fahrzeug, wenn sie während der Kommissioniertätigkeit hervortreten könnte. Dafür gilt es, Ersatzmaßnahmen zu finden, die der Gefährdung – mindestens so, wie der gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand – entgegen wirken.Mit dem FAS Nocoll (Fahrer und Fahrerassistenzsystem) wurde ein Dualsystem als Ersatzmaßnahme entwickelt, welches höhere Sicherheitsstandards zu dem ausreichend bemessenen Freiraum beidseits der Fahrzeuge gemäß der ArbStättV zu adäquaten Kosten sichert. ■
* Waldemar Marinitsch ist zertifizierter Sachverständiger bei der TBM Hightech Control GmbH in 81737 München, Tel. (0 89) 67 00 36-0, w.marinitsch@tbm.biz
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