Die Luft ist raus!

Feinfühlige Robotergreifer brauchen keine Pneumatik

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E-Roboter braucht keinen Schutzzaun bei der Arbeit

Mit einer Linearachse, also einer horizontalen Schiene, lässt sich der Aktionsradius des Systems je nach Bedarf erweitern. Dafür wird der Greifroboter auf eine vertikale Hubsäule montiert, die selbst auf der Linearachse angebracht ist. Der Greifer eignet sich aufgrund seiner sensorbasierten Umfelderkennung für die sichere Roboter-Mensch-Kollaboration, merken die Paderborner an. Das gelte jedoch nicht für die beiden Achsen, also die Linearachse und die Hubsäule. Denn um den kompletten Arbeitsplatz kollaborativ und damit sicher zu gestalten, haben die Forscher eine 360-Grad-Umfelderkennung entwickelt, die die Achsen in der Länge und in der Höhe überwacht und die sich in den Sockel der Linearachse integrieren lässt. Durch dieses sogenannte Multisensorsystem, das aus Abstands- und Thermografiesensoren besteht, wird die komplette Anordnung aus Cobot und Achsen aber voll kollaborativ. Auf Schutzzäune können die Unternehmen dann verzichten. Der Robotergreifer lässt sich auf Wunsch mit der Linearachse inklusive Multisensorsystem kombinieren, er ist jedoch auch autonom einsetzbar. Erste Tests waren laut Aussage der Experten erfolgreich. Aktuell sucht das Team nach Partnern, die den Vertrieb des Robotergreifers übernehmen.

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