Kommissionieren Filialpaletten schnell und automatisch kommissioniert
Schlechter Kommissionierqualität, nicht regalreihenfolgegerecht kommissionierten Versandeinheiten und hohen Regalauffüllzeiten sagt SSI Schäfer mit dem Lager- und Kommissioniersystem SCP den Kampf an.
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Das Schäfer-Case-Picking-(SCP-)Kommissioniersystem ist vom Grundsatz her gesehen ein automatisches Kommissioniersystem für Filialaufträge mit Umkartons oder Ganzkartons. Ausgehend vom Wareneingang werden die Paletten mit der Ware lagenweise depalettiert und über systemspezifische Lagen-Trays dem Kommissionier- und Puffersystem zugeführt. Die lagenweise Pufferung ermöglicht automatische Einzel- und Mehrfachzugriffe zu einer Lagerbewegung bei optimierter Lagerverdichtung.
Kommissioniersystem soll Ware zum Mann bringen
„Wir haben versucht, das System Kolli-Kommissionierung, also Full-Case-Kommissionierung oder, wie wir es nennen, Case Picking System, dahingehend zu optimieren, dass wir die Ware zum Mann bringen beziehungsweise das Packen auf der Palette auch noch automatisieren“, erklärt Elmar Issing, Bereichsleiter bei SSI Schäfer Noell im unterfränkischen Giebelstadt, die Technik.
„In der Behälterlogistik ist das nichts Neues, in der Full-Case-Systematik natürlich eine Herausforderung. Vor allen Dingen, weil die Artikel so schön handhabbar und stabil sind“, fügt Issing ironisch hinzu. Eine besondere Herausforderung ist dabei die filialgerechte Auslieferung der Ware.
Kommissioniersystem muss Filiallayout berücksichtigen
Das heißt, der Mitarbeiter, der in der Filiale das Regal einräumt, muss genau seiner Gangfolge entsprechend die Ware vorfinden. Das geht nur, wenn bei der Kommissionierung das Filiallayout bekannt ist.
Die Technik ist aber nicht nur für das Trockensortiment gedacht. SSI Schäfer kann auf einen ersten Auftrag im Bereich der Tiefkühl-Logistik aus der Schweiz verweisen. Dort ist man — durchgehend mit dem ganzen System — bei -28 °C zugange.
Grundsätzlich hat SSI Schäfer als Zielgruppe Discounter mit einem Eingangssortiment von etwa 1200 bis 1500 Artikeln identifiziert, „bei denen es anfängt, sich zu rentieren“. Dabei verliert man Vollsortimenter wie Edeka oder Rewe mit 15000 bis 20000 Artikeln nicht aus den Augen.
Großanlagen der Vollsortimenter eine ganz andere Herausforderung beim Kommissionieren
„Das ist natürlich eine ganz andere Herausforderung. Allerdings geht es da auch um ganz andere Lasten: In so einem Großlager werden 400000 bis 500000 Cases am Tag bewegt, einschließlich Getränke“, erklärt Issing.
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