Fördertechnik Förderbänder transportieren Waren hygienisch und sicher
Förderbänder bringen Waren nicht nur von A nach B, sie können auch Automatisierungsaufgaben integrieren. Für Anwendungen mit hohen hygienischen Anforderungen kommt Fördertechnik zum Einsatz, die in skelettartiger Konstruktion mit Rundprofilen ohne Toträume leicht zu reinigen ist.
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Das Automatisierungspotenzial in der Lebensmittelindustrie ist noch immer nicht voll ausgeschöpft. Zwar gibt es seit einer Fraunhofer-Studie aus dem Jahr 2001 keine neueren Daten über den aktuellen Automatisierungsgrad, doch sind auch heute noch nicht alle angesprochenen Probleme gelöst – speziell in Branchen mit bislang vergleichsweise geringem Automatisierungsgrad wie bei der Fleisch- und Fischverarbeitung oder bei Obst und Gemüse (Bild 1).
Als problematisch galten besonders die Investitionskosten für Speziallösungen und eine unzureichende Hygiene. Dabei ist außer den unzähligen Maschinen für Spezialaufgaben auch der Fördertechnik zwischen den Arbeitsgängen eine hohe Bedeutung beizumessen. Sie stellt sicher, dass die Waren automatisch von A nach B transportiert werden.
Förderbänder werden für die Automatisierung immer öfter eingesetzt
Häufig im Einsatz sind dabei Förderbänder. Diese sind aber nicht mehr alleine für den Transport der Güter verantwortlich. Zunehmend werden auch Automatisierungsaufgaben effizient integriert. Das lässt sich an den Beispielen Sortieren, Portionieren sowie Drehen und Wenden veranschaulichen.
Ein Produzent von Kohl will seine Kohlköpfe nach Größe handelsklassifizieren. Vorhanden sind Förderbänder, die die Kohlköpfe zu den Transportbehältern fördern.
Für die Klassifizierung wurden Höhenruder in abnehmender Höhe über dem Gurt justiert. Sie verhindern den Weitertransport der größten Kohlköpfe und scheiden sie aus. Über mehrere Stufen werden die Kohlköpfe so von groß nach klein sortiert.
Kostengünstige Automatisierung ohne Elektronik
Dies geschieht automatisch ohne Elektronik, also ohne hohe Investitionskosten und ohne Personaleinsatz. Abgesehen von der speziellen Auslegung der Ruder zur schonenden Behandlung stellt dies eine einfache Form der Automatisierung über Fördertechnik dar.
Ein Hersteller von Wurstwaren möchte den Transport- und Dosierprozess zwischen dem Fleischwolf und der Vermengung automatisieren. Anstelle von Rollcontainern soll das Mett über Fördertechnik an unterschiedliche Kessel zur Vermengung transportiert werden.
Der Fleischwolfhersteller hat dafür einen Schneckenförderer an seinen Wolf gebaut. Oben wird das Rohmaterial auf einen kontinuierlich fördernden Bandförderer ausgegeben. Quersorter in Form von Abschabern werden zyklisch in das Band geschoben, so dass eine Wechselbeschickung der Kessel erfolgt.
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