Fördertechnik

Förderbänder transportieren Waren hygienisch und sicher

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Füllstandsmelder an den Kesseln steuern das pneumatische Ein- und Ausscheren der Abschaber. Ist der erste Container voll, schert der erste Abschaber aus, das Mett wird bis zum zweiten Ausscheider weitertransportiert. So ist der Automatisierungsgrad bei diesem Beispiel für das Portionieren vergleichsweise einfach.

Wendeeinheit auf dem Förderband kann Fleischstücke drehen

Ein Zerlegebetrieb will eine Kotelett- beziehungsweise Nackenschneidemaschine automatisch beschicken. Dazu müssen die Kotelettstränge und Nackenstücke richtig platziert zugeführt werden. Eine Wendeeinheit wurde so ausgelegt, dass sie die Fleischstücke drehen und/oder wenden kann.

Dazu ist das Förderband doppelläufig dreh- und wendbar ausgelegt, so dass 180°-Wendungen um die Längs- und Querachse ausführbar sind. Sind beispielsweise Vision-Systeme vorgelagert, so ist der Automatisierungsgrad solcher fördertechnischen Komponenten bereits als sehr hoch anzusehen.

Sensorik und Aktorik handhabt das Material im Zuge des Transports

Diese Beispiele zeigen das Potenzial der Fördertechnik als effiziente Automatisierungskomponente auf, die mehr kann, als nur ein Produkt zu transportieren. Die gesteuerte Zuführung, das Ein- und Ausschleusen mit unterschiedlichsten Techniken sowie das Dosieren und Wenden sind Lösungen, die mit Gurten, Modulbändern, Drahtgeflechtbändern oder Scharnierplattenbändern umsetzbar sind. Zunehmend kommt außer Regelelektronik zur Geschwindigkeits- und Laufrichtungssteuerung auch Sensorik und Aktorik für die Handhabung zum Einsatz.

Unternehmen wie Apullma sind zum einen darauf spezialisiert, fördertechnische Aufgaben bei Bedarf EHEDG-(European- Hygienic-Engineering-&-Design-Group-) zertifiziert auszuführen. Zum anderen werden Lösungen umgesetzt, die einen effizienten automatischen Übergang von einem Bearbeitungsschritt zum nächsten ermöglichen.

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