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Die Sensoren in den Fahrzeugen werden durch Prüfstellen bei den Herstellerfirmen der Sensoren staatlich geprüft. Diese geben die eingeschickten Sensoren alle drei Jahre an offizielle Prüflabore, wo sie den Anforderungen entsprechend kalibriert werden.
Individuelles für Temperaturgeführtes
Dachser bietet „unter dem Dach unseres Geschäftsfeldes Dachser Food Logistics branchenindividuelle Logistiklösungen für temperaturgeführte plusgradige Lebensmittel, von ultrafrisch bis ambient“, so das Unternehmen. „Wir übernehmen für große und mittelständische Lebensmittelhersteller und -händler den temperaturgeführten Transport von verpackten Lebensmitteln in allen Sendungsgrößen.“
Innerhalb Europas liefert Dachser vor allem Fleisch und Wurstwaren, Molkereiprodukte, Wein und Spirituosen, Back- und Süßwaren, Convenience-Produkte sowie Feinkost und Nährmittel an Handelsunternehmen, Gastronomieanbieter, Großverbraucherservices und weiterverarbeitende Unternehmen der Ernährungsindustrie.
„Mit unserer Handelslogistik agieren wir als Bindeglied zwischen Einzelhandel und Industrie“, so die Verantwortlichen von Dachser. „Europaweit realisieren wir die Distributions- und Beschaffungslogistik für alle Lebensmittelsortimente und stellen so von der Abholung bis zur Zustellung die flächendeckende Versorgung des Handels sicher.“
Dachser Food Logistics bietet eine hohe Warenverfügbarkeit: Neben der werktäglichen Anlieferung und Abholung werden auch Samstagszustellungen sowie Samstagsabholung mit Auslieferung am Montag durchgeführt. Des Weiteren verkürzen Bündelungen die Leistungskette. Quell- und Zielbündelungen entlasten die Laderampen, wobei die Lkw höher ausgelastet werden.
Mit „modernster Kühltechnik, Chargenrückverfolgung, einem zertifizierten Qualitätsmanagement und bestens geschultem Personal“ steht Dachser Food Logistics für einen fachgerechten, hygienischen Umgang mit Lebensmitteln. Transparenz ist über ein lückenloses Tracking-and-Tracing gegeben. Die Sendungsauskunft in Echtzeit ermöglicht kurze Reaktionszeiten und komfortablen Zugriff auf digitale Ablieferbelege.
Enge Kooperation mit den Kunden
Mit dem Shared Logistics Center in Bad Fallingbostel hat DB Schenker einen Standort mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der Lebensmittellogistik geschaffen. „Die enge Einbindung in die Produktion unserer Kunden ermöglicht es, uns optimal in die Fertigungsprozesse einzufügen“, so Jens Hauk, Leiter Vertrieb & Business Development bei DB Schenker. „Ein potenzieller Teil dieser Fertigungsprozesse ist das Co-Packing. Hierbei setzen wir Verpackungen vom Karton bis zum Display zusammen, füllen diese mit Waren unserer Kunden und versenden sie anschließend.“ Wie Hauk betont, „bilden hohe Sicherheitsstandards die Grundlage unserer qualitativ hervorragenden Arbeit und bieten uns als Logistikanbieter im Premiumsegment die optimalen Voraussetzungen, um effizient zu produzieren und unsere Kunden mit unserem Know-how bei ihrem täglichen Geschäft zu unterstützen“.
Seit 2018 bietet das Lager die folgenden Kapazitäten: 10.000 Palettenplätze CCG1 dry und 1500 Palettenplätze cold sowie 3300 Palettenplätze CCG 2/3 dry und 1250 Palettenplätze cold. Das 34 m hohe temperaturgeführte, vollautomatisierte Hochregallager bietet 19.261 Palettenplätze im Temperaturbereich 1 bis 5 °C sowie 34.766 Palettenplätze im Bereich 10 bis 20 °C; analog gibt es Kommissionierlager in zwei unterschiedlichen Temperaturklassen.
Die Einhaltung der Kühlkette hat beim Lebensmitteltransport immer Priorität. In allen Temperaturklassen gilt es, bestimmte Werte punktgenau einzuhalten und damit die hohe Qualität der Ware von der Be- bis zur Entladung zu gewährleisten. Wie die Nagel-Group meldet, sorgen „drei spezielle Kreisläufe dafür, dass die Ladungstemperatur der Güter trotz Einflüssen von außen permanent konstant bleibt“.
Gefrierschrank auf Rädern
„Ein Kühlfahrzeug der Nagel Group kann man sich vorstellen wie einen Kühl- beziehungsweise Gefrierschrank – nur einige hundertmal größer. Damit dieser perfekt funktioniert, bedarf es einiger Besonderheiten“, so die Experten der Nagel Group. Um überall die gleiche Temperatur zu garantieren, umschließt ein innerer Luftkreislauf die Ware mit abgekühlter Luft; denn manche Lebensmittel geben dauerhaft Wärme ab, die abtransportiert werden muss.
Es muss genügend Freiraum zur Decke des Aufliegers vorhanden sein, damit die Luft zirkulieren und auch den hinteren Teil des Laderaums erreichen kann. Nur so können Wärmenester und Kältestellen vermieden werden. ■
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