Frischelogistik

Frischelogistik duldet keine Kompromisse

| Autor / Redakteur: Reinhard Irrgang / Bernd Maienschein

DB Schenker bietet mit seinem globalen Netzwerk in der Frischelogistik einen lückenlosen Door-to-Door-Service und steuert die Kühllogistikkette vom Erzeuger bis zum Einzelhandel.
DB Schenker bietet mit seinem globalen Netzwerk in der Frischelogistik einen lückenlosen Door-to-Door-Service und steuert die Kühllogistikkette vom Erzeuger bis zum Einzelhandel. (Bild: DB Schenker)

Die Dienstleister für Frischelogistik arbeiten hart für das Wohl und die Convenience ihrer Kunden und Konsumenten: Permanent geschulte Mitarbeiter, exakt temperierte Frische- und Kühlbereiche in Logistikcentern wie in Distributionsfahrzeugen, professionell ausgestattete Be- und Entladezonen, permanent per Sensor und IT überwachte Temperaturen in den Laderäumen der Ausliefer-Lkw. Mit all diesen Assets präsentiert sich, wie die folgenden Beispiele zeigen, eine im wahren Sinn des Wortes „coole“ Branche.

Lekkerland stellt die hohe Qualität seiner Logistikdienstleistungen im Bereich temperaturgeführte Transporte und Lagerung sowie die Einhaltung der Kühlkette mithilfe unterschiedlicher Maßnahmen sicher. „Dies beginnt in den Logistikzentren bei der Temperaturkontrolle eingehender Ware“, so die Verantwortlichen von Lekkerland. „In den Lagerbereichen ist die Temperatur deutlich kälter eingestellt als die gesetzlich vorgeschriebenen -18 °C. Die Temperatur wird kontinuierlich überwacht. Die zur Messung der Temperaturen eingesetzten Messgeräte werden regelmäßig gewartet und kalibriert. In den gekühlten Anlieferzonen werden die (tief-)kühlpflichtigen Produkte schnellstmöglich verräumt und die Fahrzeuge oder Transportbehälter wie Isotainer auf die entsprechende Zieltemperatur vorgekühlt.“

Multitemperaturkonzept

Bei der Belieferung seiner Kunden setzt Lekkerland unter anderem auf eine Multitemperaturlogistik. Durch dieses Konzept können die Kunden Produkte aus unterschiedlichen Temperaturbereichen mit nur einer Lieferung erhalten. Die Wände und Türen in den Fahrzeugen sind quer beziehungsweise längs verschiebbar. Dadurch lassen sich Kammern für die zu transportierende Ware bilden, um auf entsprechende Kundenanforderungen und Volumina reagieren zu können. Das Multitemperaturkonzept von Lekkerland ist 2013 mit dem Deutschen Logistikpreis der Bundesvereinigung Logistik (BVL) ausgezeichnet worden.

Die Multitemperaturfahrzeuge sowie die übrigen von Lekkerland für Frische- und TK-Produkte eingesetzten Fahrzeuge verfügen über einen Temperaturschreiber, der laufend die Temperaturen loggt. Über eine Blackbox werden die Daten an einen Server gesendet. Der Fahrer kann während der Tour die Kühldaten auf einem Personal Digital Assistant (PDA) überprüfen. Bei der Übergabe der Ware an den Kunden werden die Daten auch im elektronischen Lieferschein festgehalten. Auch beim Einsatz von Isotainern werden die Temperaturen von einem Datenlogger angezeigt. Hier liest der Fahrer die Temperatur auf dem Logger-Display ab und gibt sie in den PDA ein.

„Neben technischen Maßnahmen sind funktionierende Prozesse das A und O einer sicheren Kühlkette“, betonen die Verantwortlichen von Lekkerland. Beispielsweise prüft das hauseigene Qualitätsmanagement bei Lekkerland regelmäßig die für die Kühlkette relevanten internen Abläufe, die Mitarbeiter werden dazu regelmäßig geschult. Zudem wird das Unternehmen jedes Jahr durch die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft Dekra nach den Standards IFS Logistics und ISO 9001 auditiert.

Frischelogistik rund um die Uhr

Raben Fresh gründete die Abteilung für internationale Transporte vor 17 Jahren in Polen. Fresh Logistics ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche im gesamten B2B-Bereich tätig und garantiert Transporte mit kontrollierter Temperatur. Das Unternehmen bedient Lebensmittelhersteller und -produzenten, Importeure und Exporteure sowie die größten Einzelhandelsketten im In- und Ausland und bietet Direktlieferungen von einer bis 66 Paletten an.

Raben Fresh verfügt über ein Netzwerk von eigenen Cross-Docking-Lagern und eine eigene Infrastruktur von Logistikpartnern an den strategischen Punkten in Polen und im Ausland.

Dank solcher Lösungen arbeitet das Unternehmen nachhaltiger, indem es die Anzahl der Leerfahrten in Kilometern und die Menge an Kohlendioxid, die von der Flotte in die Atmosphäre abgegeben wird, reduzieren kann. Die Raben-Fresh-Flotte und das eigene ausgebaute Netzwerk von Cross-Docks ermöglichen die Abholung von Waren an jedem Ort in Europa, die Dekonsolidierung von Sendungen und die weitere Umverteilung.

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