Suchen

Distributionslogistik

Integriertes Staplerleitsystem sorgt für mehr Power in der PV-Logistik

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Bei der Erstellung der Pflichtenhefte schließlich wird weitgehend auf die Definition ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK) abgehoben – diese lassen sich deutlich übersichtlicher und schneller zugänglich darstellen. Deren Anpassung erfolgt dann aufgrund der weitreichenden Standardisierung von PSI-WMS im sogenannten Customizing, dem exakten Zuschnitt auf die Anwenderanforderungen durch Parametrisierung und Skalierung der Systeme.

Eine weitere innovative Vorgehensweise zur zeitlichen Verkürzung der Projektverläufe hat PSI Logistics mit einem automatisierten Testverfahren sowie einem iterativen Realisierungskonzept entwickelt. Auf diese Weise kann auf Basis des Standard-Warehouse-Management-Systems bereits sehr früh ein Prototyp des späteren Systems generiert werden – idealerweise bereits zu den Pflichtenheft-Gesprächen. Mit dem Prototyp lassen sich in einer Testumgebung die Geschäftsprozesse der Kunden bereits abbilden und diskutieren.

Bildergalerie

Im Zuge weiterer Iterationsstufen und gestützt auf automatisierte Systemtests wird die Software dann sukzessive auf die individuellen Erfordernisse zugeschnitten. Vorteil: Frühzeitig steht den Anwendern ein lauffähiges System zur Verfügung, sodass der Abstraktionsgrad reduziert, potenzielle Fehlerquellen verringert und Missverständnisse vermieden werden.

Dabei sorgt das automatisierte Testverfahren von PSI Logistics für hohe Qualität beim Systemzuschnitt und – damit verbunden – für kurze Einführungszeiten, hohe Sicherheit im Projektverlauf sowie einen schnellen Return on Investment (ROI).

Solarmodule im Wert von bis zu 15 000 Euro pro Palette

So auch beim neuen Distributionszentrum der Conergy AG in Zweibrücken. Nachdem das Pflichtenheft erstellt war, konnten die Programmierer alle Wünsche des Solaranlagenanbieters kurzfristig in das Warehouse-Management-System integrieren. Innerhalb von zwei Monaten stand das auf die Anforderungen von Conergy zugeschnittene PSI-WMS zur Verfügung. Eine Woche Inbetriebnahme, drei Tage Testphase und am Ende des dritten Monats wurde das Projekt komplett übergeben.

Rund 1000 verschiedene Artikel für Photovoltaik, Solartechnik und Windkraftanlagen sind inzwischen im europäischen Zentrallager von Conergy für den weltweiten Versand vorrätig (Bild 1). Bis zu 500 Auftragspositionen werden dort pro Tag bearbeitet. Ein anforderungsgemäßes Regalsystem, das zwei Drittel des Lagers mit 8 m hohen Lagerplätzen ausfüllt, bietet Lagerkapazitäten für bis zu 20 000 Paletten mit Solarmodulen – in einem Wert von bis zu 15 000 Euro pro eingelagerter Palette.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 355599)