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Distributionslogistik

Integriertes Staplerleitsystem sorgt für mehr Power in der PV-Logistik

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Ein Drittel der 25 000 m² im Distributionslager wird für den Wareneingang, die Auftragszusammenstellung und den Warenausgang vorgehalten. Rund 40 Mitarbeiter sorgen in dem Lagerkomplex dafür, dass Warenein- und -ausgang an den insgesamt 19 Laderampen mit optimaler Umschlaggeschwindigkeit erfolgen. Die dahinter liegenden Prozesse steuert PSI-WMS.

Der Wareneingang wird bei Anlieferung geprüft, die Seriennummer und die Artikel werden im Warehouse-Management-System erfasst. Die Software errechnet und vergibt die jeweiligen Lagerplätze nach verschiedenen wahlfreien Optionen und Strategien. Befördert werden dabei Paletten mit Gewichten von mehr als 800 kg. Daher kommen zur Ein- und Auslagerung keine Automation und selten Normpaletten, sondern vielmehr Front- und Schubmaststapler zum Einsatz.

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Beleglose Auftragsübermittlung an die Staplerterminals per W-Lan

Für diese Anwendung ist das WMS bei Conergy mit einem integrierten, funkbasierten Staplerleitsystem von PSI Logistics ausgestattet (Bild 2). Das Staplerleitsystem nimmt beispielsweise eine Staplerauswahl in Abhängigkeit vom Bewegungsbereich des Staplers, maximalen Gewicht und erlaubten Ladungsträgertypen vor.

Zur Bearbeitung der Auftragseingänge erstellt das Warehouse-Management-System Auslagerungs- und Kommissionieraufträge nach dem Prinzip „Mann zur Ware“. Die Aufträge werden beleglos über W-Lan an die mobilen Datenerfassungsgeräte der Stapler übermittelt. Die Staplerfahrer übernehmen den Auftrag, fahren zum Lagerplatz, entnehmen die Auftragsposten und quittieren den Auftrag bei Entnahme und bei Positionierung der Artikel in der Warenausgangszone.

Die Auslagerung erfolgt nach dem Prinzip „First in first out“ (Fifo). In der Warenausgangszone erfolgen die Auftragszusammenführung und die Versandfertigung.

Dipl.-Phys. Markus Conrad ist Senior Consultant bei PSI Logistics in 63741 Aschaffenburg.

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