Sponsoring Interroll macht Schluss mit Formel 1

Materialflussexperte Interroll hat die Promotion-Partnerschaft mit dem Alfa Romeo Racing Orlen Team auslaufen lassen. Künftig wollen sich die Schweizer verstärkt Hochschulkooperationen und dem digitalen Wissensaustausch widmen.

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Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (l.) im Gespräche mit Interroll-CEO Paul Zumbühl anlässlich des Besuchs einer Interroll-Hausmesse in Wermelskirchen.
Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (l.) im Gespräche mit Interroll-CEO Paul Zumbühl anlässlich des Besuchs einer Interroll-Hausmesse in Wermelskirchen.
(Bild: Interroll)

Von 2012 bis 2020 ist die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem damaligen Sauber-F1-Team und Interroll gelaufen, jetzt ist Schluss. Fördertechnikspezialist Interroll wollte damit sein Kundenversprechen bei Qualität und Geschwindigkeit untermauern sowie den Anspruch, ein „Climate of Exzellence“ zu schaffen.

Wir wünschen dem Alfa Romeo Racing Orlen Team das Beste für die Zukunft und bedanken uns für die stets professionelle Partnerschaft und viele einzigartige Momente, die für begeisterte Kunden, motivierte Mitarbeiter und ein reges Medieninteresse sorgten.

Jens Karolyi, Senior Vice President Corporate Marketing & People Development

Die vertrauensvolle Kooperation zweier Schweizer „Thought Leader“ habe wesentlich dazu beigetragen, Interrolls Globalisierungsstrategie der letzten Jahre zu unterstützen, sagt Karolyi. Künftig werde sich sein Arbeitgeber bei Sponsoringaktivitäten unter dem Leitmotiv „Wissen & Inspiration“ stärker auf Partnerschaften mit Unis, Hochschulen und auf sein internationales Kundenprogramm „Rolling on Interroll“ konzentrieren. Als weiteres Vorhaben will Interroll Karolyis Worten zufolge seine Kommunikationsaktivitäten im digitalen Bereich deutlich ausbauen.

Gelungene Emotionalisierung der Marke

In über acht Jahren Zusammenarbeit mit dem F1-Rennstall wurden Veranstaltungen, Workshops und viele weitere Aktivitäten auf den weg gebracht, die die Kundenbeziehungen intensiviert und die eigenen Mitarbeiter motiviert hätten, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch bei der Emotionalisierung der Marke Interroll hätte die Partnerschaft eine wesentliche Rolle gespielt, beispielsweise durch Showcars des Sauber-F1-Teams bei Messeauftritten wie der Stuttgarter Logimat. Selbst F1-Pilot Heinz-Harald Frentzen hatte sich schon am Unternehmenssitz Wermelskirchen die Ehre gegeben.

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