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Mit dieser ebenso pragmatischen wie zukunftsfähigen, auf internationales Geschäft zielenden Konzeption, der bewährten partnerschaftlichen Kooperation und den daraus resultierenden zuverlässigen und effizienten Produkten und Anlagen eröffnen sich weitere Einsatzbereiche für das System. Es vereint mehrere Eigenschaften, die sich nur auf den ersten Blick auszuschließen scheinen: es ist hoch verfügbar, bietet sehr hohe Lagerdichte, beliebig lange Lagerzeiten und bei Bedarf punktgenaue und schnelle Aus- und Einlagerung. Das System eignet sich dabei hervorragend für Lagerstrategien wie First in, First out (Fifo) oder Last in, First out (Lifo).
Einsatzpotenziale für unterschiedliche Anwendungen
So sieht Peter Tiebel Einsatzmöglichkeiten in der Getränkeindustrie mit ihrem Bedarf nach durchsatzstarken Kanallagerlösungen. Auch für Applikationen in Tiefkühlzentren mit bis zu -28 °C Umgebungstemperatur ist das System „hervorragend geeignet“, zudem für Anwendungen, bei denen längere Einlager- und Reifezeiten erforderlich sind, oder Einsätze, bei denen Quarantänephasen einzuhalten sind, weil bestimmte Produktchargen erst untersucht werden müssen.

Die Anlage in China hat sich jedenfalls bewährt: Mitte vergangenen Jahres in Betrieb genommen, wurde sie nach drei Monaten Laufzeit im Oktober 2014 nochmals nachjustiert und weiter optimiert. „Seitdem haben wir von der Anlage nichts mehr gehört“, konstatieren Peter Tiebel und Dirk Lorenz, was als gutes Zeichen für einen reibungslosen Betrieb zu werten ist.
Was allerdings Dambach keinen Anlass gibt, sich auf dem erfolgreichen Status auszuruhen, wie die beide Experten betonen. „Wir haben jetzt erst damit begonnen, das Innovationspotenzial dieser Technik auszuschöpfen und uns werden noch viele Varianten und Möglichkeiten für weitere Einsätze einfallen.“ ■
* Reinhard Irrgang ist freier Autor in 80639 München. Nähere Informationen: Dambach Lagersysteme GmbH & Co. KG, 76476 Bischweier, Tel. (0 72 22) 96 60-0, info@dambach-lagersysteme.com
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