Logistiksoftware

Kein Teil wird mehr gesucht

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Darüber hinaus haben sich im Lauf der vergangenen Jahre die Fehlerrate im innerbetrieblichen Transport sowie die Anzahl der Transportschäden deutlich verringert. Beide Einflussfaktoren spielen heute bei der MTU im Prinzip keine Rolle mehr.

Syncrotess-Anbindung an SAP entscheidend für den Erfolg

Der gemeinsame Anspruch ist es, das Produktionsnetzwerk der MTU-Group zum effizientesten im gesamten weltweiten Triebwerksbau zu machen. Daran lässt sich das Münchener Werk auch messen. Das Steuerungskonzept basiert auf Meilensteinterminen, die sich aus den Vereinbarungen über die Durchlaufzeiten für die einzelnen Teilfließstrecken ergeben. Entscheidend für den Erfolg des Gesamtsystems ist die ausgesprochen enge Anbindung von Syncrotess an SAP.

Die werkseigenen Fahrzeuge sind über vier verschiedene Gateways und drei über das Werksgelände verteilte Antennen an das System angeschlossen. Im Bereich Kleinteiletransport — dies sind Transporte vom Wareneingang in einzelne Gebäude und Zimmer — stellt MTU den Datenaustausch über zwei Synchronisationspunkte via Hot Spots sicher.

Hier verwendet MTU wie die großen KEP-Dienstleister moderne Handhelds mit Scannern, womit der Empfänger den Erhalt einer Sendung mit seiner Unterschrift auf dem Touchscreen quittiert. Durch dieses Konzept lässt sich der eingesetzte externe Dienstleister optimal steuern und es gehen keine Sendungen verloren.

30% weniger Transportkosten durch Logistiksoftware

Seit der Einführung der Syncrotess-Vorgängersoftware Tess im Jahr 1993 hat MTU Aero Engines rund 30% an Kosteneinsparungen im Transportbereich realisiert. Durch den Einsatz von Syncrotess im Kleinteilebereich konnten auch hier ab 2008 sofort signifikante Einsparungen erzielt werden.

Der Return on Investment (ROI) für die gesamte Investition in die Inform-Optimierungslösung lag bei deutlich weniger als einem Jahr. MTU konnte die Durchlaufzeiten ganz erheblich reduzieren und darüber hinaus die Anzahl der eingesetzten Staplerfahrer halbieren – bei gleichzeitig steigender Anzahl der durchgeführten Transportaufträge.

Die Kopplung von Transport- und Fertigungsaufträgen erhöht die Transparenz in den Prozessabläufen und damit der gesamten Materialflussverfolgung bei MTU Aero Engines beträchtlich. Die Transportaufträge werden dabei dem System automatisch über EDV-Schnittstellen oder manuell über stationäre Terminals, mobile Datenfunkgeräte oder Handys gemeldet. Ihre Zuweisung an die Fahrer und die Rückmeldung nach der Durchführung jedes Auftrags erfolgen über mobile Terminals durch Datenfunk und W-Lan.

Langjährige Partnerschaft als Erfolgsrezept

Diese langjährige Partnerschaft, in der Inform gemeinsam mit MTU den Einsatz seines Produkts Syncrotess immer wieder weiterentwickelt und an die neuen Herausforderungen im Praxisalltag angepasst hat, ist auch für Inform etwas ganz Besonderes. So bietet die Inform-Software unter anderem die Flexibilität, die Anzahl der Stapler im System so zu variieren, dass MTU den vorgegebenen Servicelevel zu jeder Zeit einhalten kann.

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