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Mehrweg im Pool setzt zunehmend auf RFID-Technik
Generell gibt es einen Trend, die faltbaren Ladungsträger in der Mehrwegvariante einzusetzen. „Auslöser war sicherlich das Schlagwort HACCP“, erklärt Moosdorf die Entwicklung. Pool Packaging ist als Pooling-Dienstleister spezialisiert auf hygienerelevante Märkte wie Food oder Hygieneartikel. „Gerade auf diesen genannten Märkten spüren wir verstärkt den Trend, mehrwegfähige Ladungsträger einzusetzen in Verbindung mit einer hohen Qualitätsanforderung, insbesondere bezüglich Sauberkeit, also bei Lebensmittel- und Hygieneproduzenten.“
Zum Thema RFID bei Ladungsträgern äußern sich die Unternehmen vorsichtig optimistisch. „Basierend auf der Einsatzbranche findet RFID derzeit wachsenden Zuspruch, da die Kunden ihre Waren und Warenströme per RFID verfolgen beziehungsweise verfolgen möchten“, so Brosowsky, der eine großflächige Einführung zur Steuerung der Ladungsträger an sich in naher Zukunft eher nicht sieht.
Mit RFID deutlich Be-und Entladezeiten in Depots verkürzen
Für den Pooling-Dienstleister Pool Packaging hat der Einsatz von RFID zunächst einmal einen wichtigen, eigenen Bezug. „Wir können mit RFID deutlich die Be-und Entladezeiten in unseren Depots verkürzen“, berichtet Moosdorf. Zusätzlich gehen insbesondere die global agierenden Kunden vermehrt diesen Weg. „Auch hier ist es für uns wichtig, unseren Kunden den RFID-Mehrwert zu bieten.“
Pool Packaging hat sich klar für RFID entschieden. „Wir werden daher ab Mitte diesen Jahres sukzessive unsere Mehrwegladungsträger mit RFID ausstatten. Gleichzeitig bieten wir mit dieser Systemoptimierung unseren Kunden eine klare Transparenz über die eingesetzten Ladungsträger“, nennt Moosdorf das weitere Vorgehen.
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