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Kommissionierautomat für Apotheken

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Die MACH4 Automatisierungstechnik GmbH stellt seit mehr als 15 Jahren automatisierte Pharma-Kommissionierautomaten her, die eine fehlerfreie Ein- und Auslagerung und damit eine optimale Lagerwirtschaft ermöglichen. Auch die Produkte von Datalogic kommen dabei zum Einsatz. Das Besondere: Medikamente können in beliebiger Reihenfolge in den Automaten einsortiert werden, sie werden zuverlässig erkannt und automatisch eingelagert. Durch die von MACH4 entwickelte Software und die von Datalogic eingesetzte Kamera Matrix 410 werden Medikamente von vier Kameras abgesucht und der Bar- oder 2D-Datamatrixcode eingescannt.

Die Position spielt beim Einlesen keine Rolle

Durch das große Lesefeld der 2-Megapixel-Matrixkamera müssen Medikamentenverpackungen nicht in einer bestimmten Position in die Kommissionierautomaten eingegeben werden. Die vier integrierten „Augen“ suchen die Packungen von allen Seiten ab und erkennen so die Codes – eine Vorgehensweise, die den Mitarbeitern in Apotheken und Krankenhäusern eine große Zeitersparnis bringt und Fehler von Anfang an vermeidet. Die 2D-Kamera Matrix 410 vereint Bilderfassung, Decodierung und Kommunikation und erkennt dank der fotografischen Erfassung selbst beschädigte Codes. Trotz der hohen Lesegeschwindigkeit ist eine zuverlässige Erkennung speziell bei 2D-Codes und direkter Produktmarkierung (DPM) sichergestellt. Die Kamera decodiert neben den herkömmlichen Barcodes ebenso Postcodes, Stapelcodes und 2D-Datamatrixcodes und übermittelt die Bilder anschließend in Echtzeit an die Software.

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Mehr Zeit und Platz für den Verkauf

„Die Entscheidung, die Codelesung in unseren Kommissionierautomaten gemeinsam mit Datalogic weiterzuentwickeln, war schnell getroffen“, erzählt Dirk Beils, Geschäftsführer der MACH4 Automatisierungstechnik GmbH. „Das effiziente Zusammenspiel und das hohe technische Know-how ermöglichen es uns, eine technisch anspruchsvolle und wirtschaftliche Lösung zu realisieren.“ Je nach Größe und Bedarf einer Apotheke oder eines Krankenhauses stehen verschiedene Automatenformen und -größen zur Verfügung, die 1200 bis 60.000 Medikamente fassen können. Die Einlagerung der Medikamente erfolgt über die sogenannte Fill-in-Door. Der Mitarbeiter muss dabei nicht darauf achten, wie groß die Verpackungen sind oder wo sich der Bar- oder 2D-Datamatrixcode befindet. Die Kameras und die Software erledigen den Rest, scannen und ordnen ein. Durch diese Vollautomatisierung können bis zu 100 Packungen in nur drei Minuten eingelagert werden, gleichzeitig wird der manuelle Aufwand auf ein Mindestmaß reduziert – und das bei einer Fehlerquote, die gegen null geht.

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