Anbieter zum Thema
Softwareergonomie – auch als Usability oder Gebrauchstauglichkeit bezeichnet – bezieht sich auf die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Das Handlungsfeld wurde zunächst im Zusammenhang mit Computer- und Bildschirmarbeitsplätzen entwickelt, dann aber auch auf die Bedienung von Maschinen und Anlagen erweitert. Ihr Ziel ist es, Software optimal an die Bedürfnisse des Bedienpersonals und die Erfordernisse des Aufgabenfeldes anzupassen.
Ergonomische Bedienelemente verhindern Stress mit Verpackungsmaschinen
In der Verpackungsindustrie steigert Softwareergonomie letzten Endes die Sicherheit und Qualität der Prozesse sowie der zu verpackenden Produkte. Schlechte Ergonomie führt zu schlechten Prozessen und diese wiederum zu Produktivitäts- beziehungsweise Qualitätseinbußen. Im schlimmsten Fall werden Funktionen, die die Maschine bietet, nicht genutzt, da der Anwender sie nicht findet oder nicht mit ihnen umgehen kann.
Nicht ergonomisch gestaltete Bedienoberflächen können beim Bedienpersonal unter Umständen auch zu psychischen Belastungen, zum Beispiel Stress oder Frustration, führen. Dies kann sich wiederum negativ auf die Arbeitsleistung auswirken. Je sicherer sich ein Mitarbeiter dagegen in der Maschinenbedienung fühlt, desto höher sind erfahrungsgemäß die Prozesssicherheit und die Packungsqualität.
Ältere Arbeitnehmer profitieren ebenfalls von besserer Verpackungsmaschinen-Ergonomie
Der Trend zu mehr Ergonomie wird zum Großteil von der jüngeren Generation vorangetrieben, die nicht auf ihre intuitiv zu bedienenden Oberflächen verzichten will. Doch es sind nicht nur die Jüngeren, die Ergonomie massiv vorantreiben. Auf der anderen Seite stehen zum Teil ältere Arbeitnehmer, die sich eine leicht verständliche Bildschirmoberfläche wünschen, mit der sie die zunehmende Komplexität der Aufgaben beherrschen können.
Auch die Internationalisierung der Verpackungsindustrie spielt eine immer größere Rolle. So müssen die Bedienoberflächen auch für andere Kulturkreise verständlich und intuitiv bedienbar sein. Andere Kulturen haben andere Anforderungen bezüglich Ergonomie. Was für deutsche oder europäische Anwender eindeutig ist, sieht der chinesische oder russische Kollege unter Umständen anders.
Verpackungsmaschinen-Steuerung spricht mehr als 40 Sprachen
Das HMI 2.0 bietet mehr als 40 Bediensprachen und eine umfassende Auswahl an Schriftzeichen, darunter alle EU-Sprachen, Arabisch sowie viele asiatische Sprachen. Über die Sprachenauswahl lässt sich die Steuerung komplett umstellen. Das heißt, alle Informationen sind dann in der jeweiligen Landessprache verfügbar.
Bei der Gestaltung der Bedienoberfläche flossen daher von Anfang an ergonomische Gesichtspunkte mit ein: HMI 2.0 ist selbst erklärend und macht Nachfragen mehr oder weniger überflüssig. Daher sind die meisten Anwender schon nach wenigen Minuten mit dem System vertraut.
(ID:380592)