Materialfluss Kurvengängige Gurtförderanlagen machen Schüttguttransport kostengünstiger
Moderne Abbautechnologien erfordern gerade im Bergbau Gurtförderanlagen, die in der Lage sind, immer größere Volumina bei zunehmenden Achsabständen über unwegsames und bergiges Gelände zu bewegen. Die Beumer-Gruppe, Hersteller im Bereich Fördertechnik, entwickelt und installiert solche Anlagen.
Anbieter zum Thema
Für das Fördern von Schüttgut wie Erz, Kohle, Kies oder Sand — zum Beispiel vom Bergwerk, von der Sandgrube oder vom Steinbruch zum Werk — benötigen Unternehmen effektive Möglichkeiten. Der Transport mit Lkw ist kostenintensiv und umweltbelastend.
Geringer baulicher Aufwand selbst bei schwieriger Topographie
Eine wirtschaftliche Alternative sind Stetigförderer wie Mulden- oder Rohrgurtförderer. Mit der richtigen Auslegung können diese an die Umgebungsbedingungen vor Ort optimal angepasst werden, wie es heißt. Umweltbeeinträchtigungen wie Staub, Geräuschemissionen und Abgase werden minimiert oder sogar ausgeschlossen. Im Vergleich zu Lkw-Transporten lassen sich hohe Massenströme umsetzen. Der bauliche Aufwand dieser Anlagen ist selbst in schwieriger Umgebung gering.
Die Beumer-Gruppe entwickelt und implementiert solche Förderanlagen. Die Beumer-Gurtförderer werden als geschlossene Rohrgurtförderer oder als offene Muldengurtförderer eingesetzt. Die Rohrgurtförderer eignen sich zum Beispiel für pulvrige Produkte und bei steilen Streckenführungen, die offenen Muldengurtförderer kommen bei robusten oder grobstückigen Produkten zum Einsatz.
Überlagerung von horizontalen und vertikalen Kurven möglich
Durch ihre Linienführung überwinden die Gurtförderanlagen zerklüftetes Gelände und andere Hindernisse, wie Flüsse, Straßen, Gebäude oder Schienen. Das führe zu immensen Einsparungen bei den Erdbewegungsarbeiten, kostenintensive Übergabestellen würden weitestgehend vermieden. Dabei könnten sich auch Horizontal- und Vertikalkurven in der Streckenführung überlagern.
(ID:346982)