Lagerliftsysteme

Lagerliftsysteme sind vielseitig, stark und sicher

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Steuerungskomplettlösungen für unterschiedliche Anforderungsprofile an Lagerliftsysteme

SSI Schäfer bietet unterschiedliche Softwarepakete für die Steuerung des Logimat an, die bis zum systemeigenen Lagerverwaltungssystem ausgebaut werden können. So lassen sich mit „Logi-Soft Basic“ Tablare über ihre Kennnummern ein- und auslagern, die Benutzerverwaltung ist mit drei Sicherheitsstufen ausgestattet.

Mit „Logi-Soft Advanced“, der erweiterten Lösung für kleine Standorte, die nicht in ein Host-System integriert werden müssen, werden ein bis drei der Lagersysteme in einer Zone unterstützt. Das Programm, mit dem die jeweils optimal positionierten Tablare über die Artikelnummer ein- und ausgelagert werden, umfasst die Verwaltung und Platzierung der Artikel und kann mit Host-Schnittstelle und Auftragsverwaltung erweitert werden. Die Zugriffssicherheit ist durch Sperrung der Position für einzelne Tablare, Artikeldatenimport aus der Datei sowie Passwortschutz für individuelle Tablare gewährleistet.

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„Schwerstgewichtler“ – Lagerliftsysteme für mehrere 100 t Nutzlast

Und während die für kleine Lager oder für die Integration in andere Warenwirtschaftssysteme konzipierte PC-Lösung „Logi-Soft Connect“ ein bis drei Logimat-Anlagen in einer einzelnen Zone steuert, unterstützt die Warenwirtschaftslösung „Logi-Soft Enterprise“ mit Client-Server-Architektur die Einrichtung mehrerer Zonen mit einer flexiblen Struktur.

Die 1967 gegründete Intertex Maschinenbau mit dem Hauptwerk in Eislingen sowie Zweigwerken in Heiningen und in Pineville im US-Bundesstaat North Carolina ist auf dynamische Lagersysteme spezialisiert. Wie das Unternehmen meldet, führte die Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt mit rund 5000 realisierten Umlaufregalanlagen 1994 zur Gründung einer Tochtergesellschaft in Pineville.

Aufsehenerregender Einsatz des Lagersystems Typ Tower-Mat

Zudem hat Intertex Ende 2001 das Lizenzrecht des Lagerliftes des US-Unternehmens Siload übernommen: Über eine dritte Achse kann dieser Lagerlift – gegenüber den Einzelliften – „ein Vielfaches an Lagerfläche“ verwalten. Heute können diese Lifte Blechstapel oder Langgutkassetten mit mehr als 3 t Kassettenbeladung aufnehmen; und mit fahrbaren Regalbediengeräten können diese Lifte mit der Typbezeichnung „Tower-Mat“ Gesamtbeladungen von mehreren Hundert Tonnen bewältigen.

Ein aktuelles Einsatzbeispiel für die Performance des Tower-Mat sind die im Jahr 2012 bei der Paul Henke Möbelbeschlagfabrik, Bad Oeynhausen, von Intertex realisierten drei Lagersysteme des Typs Tower-Mat TM-FE2.1: Jeder der für die Werkzeuglagerung eingesetzten Lagertürme ist 20.465 mm hoch, 5400 mm breit sowie 3400 mm tief und bietet Platz für 61 Kassetten mit den Maßen 3500 mm × 830 mm × 160 mm, die jeweils für bis zu 5 t Nutzlast ausgelegt sind. Wie Philipp Hofer, Vertrieb und Auftragsabwicklung bei Intertex, erläutert, können zudem „als Besonderheit das Kassettenraster oder die Kassettennutzhöhe im Rastermaß von 160 mm geändert werden“. Gigantisch ist vor allem die Nutzmasse pro Tower-Mat-Lagersystem: Es trägt bei 355.215 kg Gesamtmasse pro Anlage 305.000 kg; somit „stemmen“ die insgesamt 183 Kassetten der drei Systeme bei Paul Henke sage und schreibe 915 t Nutzlast.

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