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Das Investitionsvolumen für das Ersatzteilzentrum Kaltenkirchen betrug insgesamt 35 Mio. Euro. Auf dem rund 65.000 m2 großen Grundstück werden derzeit auf 22.000 m2 Lagerfläche, inklusive eines 31 m hohen Hochregallagers, über 65.000 Lagerartikel auf 110.000 Lagerplätzen vorgehalten. Bei einer Ausbringung von bis zu 1000 Positionen pro Stunde können Ersatzteile in unterschiedliche Zeitzonen (Amerika, Zentraleuropa und Asien) geliefert werden. „Wir festigen damit unseren Wettbewerbsvorsprung im Ersatzteilgeschäft und haben die Verfügbarkeit von Original-Ersatzteilen für unsere weltweit tätigen Kunden bereits auf über 98 % ausgebaut“, führt Schulz aus.
Alles aus dem eigenen Haus
Geplant und realisiert wurde dieses Projekt durch die Jungheinrich-Sparte Logistiksysteme. Zudem waren die Abteilungen Automatische Systeme und Ersatzteillogistik sowie das Jungheinrich Vertriebszentrum Nord an dem Projekt beteiligt. Das Warehouse Management System (WMS) und die Steuerungstechnik stammen ebenfalls aus dem eigenen Haus. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades konnte die Produktivität im Ersatzteilzentrum Kaltenkirchen dem Unternehmen zufolge bereits nach einem Jahr Betrieb um rund 60 % gesteigert werden. „Unser zentrales Ersatzteilzentrum ist heute bereits eine einzige Erfolgsgeschichte und eine kluge Investition in die Zukunft!“, so Schulz weiter.
700 Mio. Euro Umsatz
Die Bedeutung, die der Bereich Kundendienst für Jungheinrich hat, zeigt sich bereits an den nackten Zahlen. Die Kundendiensttechniker stellen bereits heute rund ein Drittel, der Geschäftsbereich Kundendienst insgesamt sogar etwa die Hälfte aller Jungheinrich-Mitarbeiter (Ende 2014: rund 12.500). Mit einem Umsatz von über 700 Mio. Euro trägt der Jungheinrich-Kundendienst zudem mit knapp einem Drittel zum Konzerngesamtumsatz bei. Schulz: „Dies unterstreicht den Stellenwert des Kundendienstes in unserem Unternehmen und die strategische Position von Jungheinrich als produzierender Dienstleister!“
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