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Logistikdrehscheibe Nordost profitiert von Infrastruktur

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Die Liegeplätze 8 und 9 ermöglichen den konventionellen Umschlag auch großer Überseeschiffe. Insbesondere hafenaffine Branchen und die Offshore-Industrie können von der vorhandenen Infrastruktur profitieren. Der Fährhafen investiert seit einigen Jahren kontinuierlich in den bedarfsgerechten Ausbau.

Beste Voraussetzungen für energiebewusste Unternehmen

Der Synergiepark Lubminer Heide entwickelt sich derzeit zum größten Energie- und Industriestandort Mecklenburg-Vorpommerns und darüber hinaus zum Energieknotenpunkt Deutschlands. Mit dem Bau der Gaspipeline Nord Stream von Wyborg/Russland zum Anlandestandort Lubmin und der geplanten Errichtung mehrerer Kraftwerke bietet der Synergiepark beste Voraussetzungen für energieaffine Unternehmen.

Der Industriehafen hat sich zu einer hochkarätigen Wirtschaftsadresse entwickelt. Namhafte Unternehmen wie die Liebherr-MCC-tec Rostock GmbH oder die Weserwind GmbH produzieren hier bereits. Sie finden in Lubmin optimale Standortbedingungen.

Der Hafen hat einen 750 m langen Südkai mit fünf Liegeplätzen und einen 135 m langen Ostkai mit einem Liegeplatz. Der Hafen kann von Schiffen mit einem Tiefgang bis 6,10 m angelaufen werden. Untermittelbar an der Hafengrenze befindet sich eine rund 120 ha große Fläche für Industrie- und Gewerbeansiedlungen.

Hafen Vierow bietet noch Flächen für die Industrie

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Lubminer Hafen befindet sich Vierow, einer der kleineren Häfen der Region. Er ist spezialisiert auf den Umschlag von Getreide, Ölsaaten, Futter- und anderen Ernährungsmitteln. Der Hafen mit einer Wassertiefe von 7,5 m verfügt über eine Fingerpier mit zwei Liegeplätzen und ist für die Schifffahrt ohne zeitliche Einschränkungen oder Brückenbehinderungen zugänglich.

Ansiedlungsflächen stehen im „Industriegebiet Hafen Vierow“ zur Verfügung. Derzeit sind rund 7 ha bebaut, weitere 22 ha planungssicher. Durch ein 1,5 km langes Gleis erhält der Hafen derzeit eine Anbindung an das Hinterland. Zusätzlich entstehen Erschließungsstraßen zur besseren Organisation des Lkw-Durchlaufs.

Vorpommerns Häfen zeigen eine positive Entwicklung

Zu den umschlagstarken Häfen der Region gehört auch der Seehafen Stralsund, der sich zu einem leistungsfähigen Logistikzentrum entwickelt hat. Neben dem Metallumschlag für die maritime Industrie werden Güter im Auftrag der deutschen Kraftwerksindustrie, beispielsweise REA-Gips und Kalksteine, umgeschlagen. In den vergangenen Jahren verzeichnet der Hafen deutliche Zuwächse im Güterumschlag.

Grund für diese positive Entwicklung ist der Ausbau seiner Ostansteuerung auf 7,5 m Wassertiefe, der Bau und die Erweiterung des Südhafens sowie die Fertigstellung der Autobahn A20 einschließlich des Rügenzubringers. Derzeit sind im maritimen Gewerbepark Franzenhöhe 4 ha als Ansiedlungsfläche verfügbar.

Hafenhinterland von Mecklenburg-Vorpommern bietet ebenfalls beste Standortbedingungen

Neben den Häfen offeriert der Industrie- und Gewerbegroßstandort Pommerndreieck im Hafenhinterland ebenfalls ideale Bedingungen. In bester Lage an der A20, eingebettet zwischen den Oberzentren Stralsund und Greifswald und mit Schnellstraßenanbindung nach Rügen und zum Hafen Sassnitz, ist das 220 ha große Areal idealer Ausgangspunkt für Handelsaktivitäten im Ostseeraum. Dort könnten sich neben international ausgerichteten Speditionen auch kleine und mittlere Betriebe ansiedeln, die in den Häfen ihre Spezialdienste anbieten wollen.

Kurzum, Vorpommerns Häfen locken mit attraktiven Flächenangeboten. Auf der Suche nach Industrie-, Gewerbe- oder Logistikflächen hilft die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH. Attraktiv für Investoren ist nicht zuletzt auch die hervorragende Förderkulisse. Bis zu 50% der Investitionskosten können aus öffentlichen Fördermaßnahmen bewilligt werden. Dazu kommen schnelle Genehmigungsverfahren und schönsten Wohn- und Lebensbedingungen: Vorpommern ist mit 2158 sonnigen Stunden die sonnenreichste Region Deutschlands.

Rolf Kammann ist Geschäftsführer und Silvana Schlie Referentin bei der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH in 17489 Greifswald

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